Der Kontaktexperte

Meine Geschäftsreisen, meine Projekte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft

Monat: Juli 2018 (Seite 1 von 2)

Grüß Gott aus Nürnberg!

Als ich heute Morgen mein klimatisiertes Hotel in Konstanz verließ, lief ich gegen eine Wand heißer Luft. Der Gedanke, dass es in ungefähr 10 Wochen schon wieder Zeit für die Winterreifen ist, half mir diesen extrem heißen Sommertag zu genießen. Die Bahn hat mich gut nach Nürnberg gebracht und so blieb noch Zeit für einen kurzen Spaziergang zur Burg. Dabei ist dieses abendliche Foto entstanden.

Das Ende unseres Luxus-Urlaubs!

Zwei ganze Wochen durfte ich diesen wundervollen Blick aufs Mittelmeer bei unglaublich leckeren Speisen in einer schier endlosen Menge und Auswahl auf der Terrasse eines 5-Sterne-Hotels genießen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich deshalb keineswegs, konnte ich mir doch diesen Luxus aufgrund meines Fleißes und der gut laufenden Geschäfte leisten.

Das jedenfalls versuchte ich mir immer wieder einzureden. Ich sollte doch diese zwei Wochen genießen und für meine Erholung nutzen. Neue Kraft für die kommenden Projekte tanken. Doch taugen meine Erklärungsversuche, um mein „Wohlstandsmenschengewissen“ zu beruhigen?

Warum sitze ich hier umgeben von  Luxus und Sicherheit und bin nicht der, der da draußen auf dem Meer beten und hoffen muss, sicher an Land zu gelangen, nicht zu ertrinken? Ich sitze nicht auf der Sonnenseite des Lebens, weil ich so fleißig und erfolgreich bin, denn ich hatte vor allem Glück.

Ich habe das Glück in Deutschland, in Europa leben  zu dürfen.

Spätestens jetzt ist mir klar, dass wir in Europa nicht mehr so weitermachen und auf Kosten dieser Menschen unseren Reichtum genießen können, ohne gerecht und ohne wenn und aber zu teilen. Grenzen zu schließen ist ein unglaublich dummer Irrglaube. Wer mit Zäunen, Mauern und letztendlich mit Waffen gesicherte Grenzen als Lösung des Problems verkauft ist ein Verbrecher!

Goodbye Facebook & Co.!

Mein theoretischer Wohnort gemäß Meldebehörde ist Berlin. Praktisch bin ich permanent zwischen Rügen und Bodensee in Deutschland unterwegs und in meinen Projekten im Einsatz. Seit ich aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen von „Vielflieger“ auf „Extrembahnfahrer“ umgesattelt habe gehören auch ICE und alle verfügbaren Bahn-Lounges zu meinen „Wohn- und Arbeitsplätzen“. Was mich antreibt, was mich bewegt, wofür ich mich engagiere, was ich mag und was mich auf die Palme bringt, erzähle ich in Wort und Bild auf diesem Blog. Ich lade Dich ein, mich zu begleiten und mir, wenn gewünscht oder vielleicht sogar nötig, Deine Meinung mitzuteilen. Meinung heißt für mich ganz klar, nicht wie auf Facebook & Co. eben mal schnell gefühlte Wahrheiten „hinzurotzen“, sondern sich mit einer Sache ernsthaft und umfassend zu beschäftigen, Daten und Fakten abzuwägen und sich dann zu äußern. Auf MEINEM Blog soll Meinungsfreiheit gelebt, aber nicht mit Narrenfreiheit verwechselt werden.

Lebe!

Mehr gibt es kaum zu sagen:

„Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du für immer leben.“ M. Gandhi

 

 

Kluge Leute – Dumme Ausreden!

Wenn Kraft und Energie in die Formulierung intellektuell anspruchsvoller Ausreden fließen, dann ist der Weltmeistertitel futsch! Nicht nur bei der WM!

 

Problempflege

Der Wohlstandsmensch neigt dazu Probleme zu erfinden und auch zu pflegen.
Frei nach dem Motto: Geh mir weg mit deiner Lösung, sie wäre der Tod meines Problems. Sie lieben ihr Unglück und fühlen sich in der Opferrolle pudelwohl.
Andere Menschen packen selbst bedrohliche Probleme an und lösen diese. Oftmals auf pragmatische und unspektakuläre Art und Weise, ohne es an die große Glocke zu hängen. Diese Macher und Problemlöser zählen zu den glücklichen Menschen, die selbstbestimmt das Steuer ihres Lebens fest in ihren Händen halten.

 

Leiten oder leiden?

Lässt man die Blender- und Selbstdarstellungskünste der heutigen Vertriebstheoretiker auf sich wirken, könnte man meinen, diese hätten Ihren Bachelor oder Master an der Schauspielschule gemacht.

 

 

Ist „Nicht-Führen“ das neue Führen?

Sie meinen besonders cool, besonders locker und besonders menschlich zu sein, dabei ist dieses neue Führen ein erbärmliches „Nicht-Führen“. Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, sind Lockerheit, Gelassenheit und Romantik schnell dahin. Dann „menschelt“ es eine Kündigung.

Nach monatelanger Suche ist es gelungen, die Teamleiterstelle im Vertrieb neu zu besetzen. Die Einarbeitung  der neuen Teamleiterin kann in wenigen Worten zusammengefasst werden: „Hier ist ihr Arbeitsplatz, das ist ihr Team, das sind ihre Ziele, geben Sie Gas. Sie haben bei uns alle Freiheiten, legen Sie los.“

Der Gesprächsinhalt des 4 Wochen später folgenden Jour fixe sieht so aus: „Kein Problem, dass es noch nicht rund läuft, Sie sind doch erst 4 Wochen an Bord. Legen Sie los, geben Sie Gas und glauben Sie an ihren Erfolg.“

Weitere 4 Wochen gehen ins Land und es folgt Jour fixe Nr. 2: „Langsam müssen Sie mehr Druck machen, die Zahlen sehen schlecht aus, die GF  wird langsam ungeduldig, legen sie los, geben sie Gas.“

Jour fixe Nr. 3 ist recht kurz: „Wenn Sie das nicht hinbekommen, müssen wir uns von ihnen trennen.“

Jour fixe Nr. 4 entfällt, die Stelle der Teamleiterin ist vakant, die Suche hat erneut begonnen.

Wenn das neue Führen „Nicht-Führen“ ist, dann wird der Rekrutierungserfolg von heute , schnell zur Fluktuation von morgen.

Dieses „Nicht-Führen“ kommt der Verweigerung einer Zusammenarbeit gleich, denn Zusammenarbeit heißt zusammen arbeiten und nicht nur zu reden.

Führung muss sicherstellen, dass alle können und tun, was notwendig ist, um gemeinsam erfolgreich die Unternehmensziele zu erreichen.  „Nicht-Führung“ weiß nichts und kann nichts und die lockerleichte Romantik ist schnell verflogen.

 

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Erfolg über Nacht?

Hüte Dich vor Leuten, die Dir den ganz schnellen Erfolg und jede Menge Geld ohne Anstrengung versprechen. Die Götter haben den Schweiß vor den Erfolg gestellt. Wir brauchen Durchhaltevermögen. Immer und immer wieder. Das hört niemals auf, denn unser heutiger Erfolg ist die größte Gefahr für unseren Erfolg von morgen. Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit sind keine guten Begleiter. Wachsamkeit, gesunde Neugier und die Fähigkeit zu tüfteln sind Eigenschaften der erfolgreichsten UnternehmerInnen.

 

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