Der Kontaktexperte

Meine Geschäftsreisen, meine Projekte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft

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Liebe auf dem zweiten Blick

Ludwigshafen, was für eine seltsame Stadt. Vor 14 Jahren führte mich mein Weg erstmalig nach „BASF-City“ am Rhein. Der erste Eindruck war damals schnell zusammengefasst: Grau und schmutzig.

Durch ein großartiges, herausforderndes und extrem interessantes Projekt bei der Rheinpfalz bin ich regelmäßig in der „Helmut-Kohl-Stadt“ Ludwigshafen. Ich habe hier wunderbare Menschen kennengelernt und bei jedem Besuch hier, entdecke ich auch ganz wundervolle Seiten an dieser merkwürdigen Stadt.

Mit wachem Auge und dem richtigen Blick entdecke ich hier unglaublich schöne Fotomotive und erlebe einzigartige Momente. Zum Beispiel wie oben im Bild auf meiner Lieblingslaufstrecke am Rhein, welche mich auch auf die inspirierende Parkinsel führt.

Mittlerweile bin ich sehr, sehr gerne in LU und es war Liebe auf dem zweiten Blick.

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Unsere Verlogenheit rodet Wälder!

„Teile dieses Bild, wenn Du auch für den Erhalt des Hambacher Forstes bist!“

So und ähnlich kann man bequem von zu Hause seinen ganz persönlichen Beitrag zur Rettung des Planeten Erde leisten. Wenn das langweilig wird, geht man zur Rettung des Abendlandes über oder verteidigt mit einen geteilten Bildchen unsere christlichen Werte.

Man kann am Notebook sitzend oder auf sein Smartphone starrend so ein guter Mensch sein. Dazu gibt es einen leckeren Kaffee frisch mit einer Kapselmaschine zubereitet, welche ganztägig mit zahllosen anderen Gerätschaften im Standbymodus auf ihren Einsatz wartet.

Trotz des schönen Wetters, rödelt im Bad schon seit eineinhalb Stunden der Wäschetrockner. Im Wohnzimmer flimmert völlig unbeachtet der große 55 Zoll Full HD Fernseher vor sich hin. Das Klingeln an der Tür signalisiert das Eintreffen des Packetboten und der bestellten Weihnachtsbeleuchtung für das ganze Haus.

Der Countdown läuft für die schönste Zeit des Jahres in der tausende blinkende Lichter die friedenbringende Weihnachtszeit illuminieren. Das mit dem Frieden klappt nicht so gut dafür löst die Weihnachtsillumination alle Jahre wieder, im Januar eine saftige Stromrechnung aus.

Spaß beiseite! Wir werden es erleben, der Hambacher Forst wird gerodet. 350 Jahre alte Bäume werden fallen. Hainbuchen, Stieleichen große und kleine Bäume. Die Kolonien, der vom Aussterben bedrohten Bechsteinfledermaus, werden ihren Lebensraum verlieren.

Ein Verbrechen an Flora, Fauna, an unzähligen Lebewesen. Ein unglaubliches Verbrechen an unserer Umwelt. Ausführender ist der Energiekonzern RWE und Auftraggeber sind wir alle.

Wir Wohlstandsmenschen klagen, wenn der Energiepreis steigt und machen munter weiter mit unserer alltäglichen Verschwendung von Strom und Energie in jeglicher Form. Unsere Verschwendungssucht hat unglaubliche Ausmaße angenommen. Wir teilen auf Facebook & Co. Bildchen und meinen damit etwas bewirken zu können.

Wie lächerlich!

Lächerlich, peinlich und traurig vor allem, dass der Zusammenhang zwischen unserer Energieverschwendung und der Rodung des Waldes für den Braunkohleabbau unerkannt bleibt.

Darauf ein Bildchen!

 

 

 

 

 

 

 

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So schafft sich der deutsche Einzelhandel selbst ab

Der ICE fährt langsam in den Hauptbahnhof Aachen ein und ich bin am Ziel meiner Reise. Endlich öffnen sich die Türen und als versierter Bahnfahrer bugsiere ich meinen Koffer aus dem Zug. Doch das geht diesmal schneller als gedacht. Mit einem lauten Krachen landet dieser vor den Füßen der wartenden Fahrgäste auf dem Bahnsteig. Ich halte nur noch erschrocken den Griff in meinen Händen.

Nach vielen tausend Kilometern gemeinsamer Reisen, hatte nun mein treuer Gefährte seinen Dienst quittiert.

Doch das Leben muss weitergehen und der Koffer muss rollen. Am nächsten Tag wurde mir die Galeria Kaufhof in Aachen als erste Adresse für den Kauf eines neuen Koffers empfohlen. Also nix wie hin. Auf in die lebendige Innenstadt. Diesmal nicht auf der Jagd nach den besten Printen oder leckersten Schokoladenmöppchen, sondern zielstrebig ins Kaufhaus zum Kofferkauf.

Dort angekommen irrte ich einigermaßen orientierungslos umher und wurde lässig routiniert vom Kaufhauspersonal ignoriert. Koffer von Rimowa waren nur in Farben vorrätig, welche mir umgehend Kopf- und Augenschmerz bereiteten. Trotzdem rollte ich demonstrativ zwei, drei dieser „Luxus-Koffer“ interessiert hin und her und betrachtete ausgiebig deren Innenleben.

Doch meine Strategie, den Kauf eines teuren Koffers vorzutäuschen lief ins Leere. Ich wurde weiterhin professionell ignoriert.

Endlich entdeckte ich den Bruder meines treuen Gefährten. Ein megaleichter, silbergrauer Samsonite Spinner mit guten Rollen. Da ich noch einen kompletten Satz Ersatzrollen für genau einen solchen Koffer zu Hause im Keller liegen hatte, war die Kaufentscheidung schnell getroffen. Ein kurzer Blick auf das Preisschild, ein Schock und dann im Bewusstsein mit diesem Kauf etwas für den Einzelhandel und belebte Innenstädte zu tun, zur Kasse.

Die war sogar besetzt, dort konnte der mündige Kunde, welcher sich selbständig und erfolgreich durch das Warenangebot gearbeitet hatte, sein Geld abliefern.

Blitzgedanke – Barcoo-App – Barcode scannen und Preischeck machen.  Schock: Kaufpreis bei Galeria Kaufhof 475,- Euro, Kaufpreis bei Amazon Prime 250,- Euro. 100 % der gleich Koffer. Die gleiche Größe, das gleiche Modell, die gleiche Produktnummer.

Einmal aufs iPhone tippen, direkt zu Amazon weiterleiten und mit „1-Click-Kauf“ den Erwerb des neuen Koffers erfolgreich abschließen.

Zur Feier des Tages gab es die doppelte Portion weicher Schokoladenmöppchen und es war mir eine Freude für 220 gesparte Euro ein letztes Mal die Heimreise mit meinem grifflosen alten Gefährten anzutreten.

Nicht Amazon ist Schuld am Untergang des deutschen Einzelhandels, denn der schafft sich jammernd und uninnovativ selbst ab. Sollte das jemals zu menschenleeren Innenstädten führen, werden sich kreative Unternehmen mit frischen Ideen und neuem Engagement finden, um auch dieses Problem zu lösen.

 

 

 

 

 

Rechte Gewalt und linke Hysterie!

Die Stadt Chemnitz hat circa 240.000 Einwohner. EIN Video zeigt, wenn es denn echt ist, EINE Hetzjagd.

Reichweitegetriebene Journalisten berichten von MenschenjagdEN und ProgromEN. Singular und Plural werden offensichtlich schnell zur Nebensache, wenn es nur noch darum geht, schnellstmöglich DEN Artikel mit DEM größten viralen Effekt in den (a)sozialen Netzwerke zu platzieren, um so den größten materiellen Nutzen daraus zu ziehen.

Ich weiß gar nicht, wer nun mehr unsere Demokratie bedroht!

Sind es die braunen, brüllenden und gewaltbereiten Nazihorden und ihre „Ich-Bin-Kein-Nazi-Aber-Anhänger“ oder sind es die hysterischen Linken, denen die Wahrheit genauso weit am Allerwertesten vorbeigeht, wie den braunen VolksPfosten?

Sicher scheint zu sein, dass Otto Normalverbraucher zunehmend die Orientierung zwischen beiden extremen Lagern verliert.

Die Geschichte lehrt uns, dass ein Klima solcher Verunsicherung und Orientierungslosigkeit den rechten Extremisten deutlich mehr Zulauf verschafft, als allen anderen.

Frieden ist alles was zählt und dieser ist bedroht, wenn Extremisten den Weltenlauf bestimmen. Deshalb gilt es, sowohl den rechten als auch den linken Extremisten die Stirn zu bieten. Deutlich. Klare Kante gegen linke und rechte Extremisten.

 

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Hingehen, wo es weh tut!

Erfolg entsteht vor allem dann, wenn man die richtigen Dinge immer und immer wieder richtig tut. Das Geheimnis liegt also in der Wiederholung und nicht im Entzünden immer neuer Strohfeuer.

Wahre Meisterschaft wird durch Wiederholung erreicht. Nicht indem jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Deshalb kommt Erfolg zunächst in ganz unscheinbarer, einfacher Arbeitskleidung daher. Nicht im Anzug oder Kostüm. Manchmal auch im Büßerhemd, wenn beim Tüfteln etwas schief gegangen ist. Doch erst die Option des Scheiterns verleiht unseren Erfolgen ihren besonderen Glanz und manchmal auch der Neid derer, die uns lieber scheitern, als gewinnen sehen.

Deshalb rede ich in meinen Projekten nicht darüber, was man alles tun könnte, wenn man etwas tun würde. Es wird gehandelt und zwar dort, wo Wertschöpfung entsteht. Neue Kunden gewinnt man nicht im Meeting oder im Seminar.

Das reine „DARÜBERREDEN“ muss überwunden werde. Das stelle ich durch „VORMACHEN > NACHMACHEN > BESSERMACHEN“ sicher. Es kommt darauf an dorthin zu gehen, wo es auch mal weh tut.

 

 

 

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Echte Motivation ist keine käufliche Ware!

Kluge UnternehmerInnen und Führungskräfte wissen: Motivation ist keine käufliche Ware, sondern ein kostbares Gut und Eigentum der MitarbeiterInnen. Motivation ist das Äquivalent für faire und kalkulierbare Arbeitsbedingungen.

Kluge UnternehmerInnen und Führungskräfte wissen, dass man Motivation weder herbeibeschwören, noch erzwingen kann. Sie wissen auch, dass man die Motivation der MitarbeiterInnen nachhaltig schädigen, ja sogar zerstören kann.

Deshalb buchen kluge UnternehmerInnen und Führungskräfte seltener Incentives, haben statt dessen ein wahrhaftiges Interesse an den Menschen in ihrem Unternehmen, begegnen Ihnen auf Augenhöhe, respektieren sie und interessieren sich zum Nutzen aller für ihre Erfahrungen im Markt, am Kunden und am Produkt.

Kluge UnternehmerInnen und Führungskräfte wissen, dass der gemeinsame Erfolg durch erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht und dass Zusammenarbeit, schlicht und ergreifend zusammen arbeiten heißt.

Es heißt nicht übereinander reden. Es heißt auch nicht aneinander vorbeireden und es heißt nicht, sich gegenseitig schlecht zu reden. Es heißt ebenso wenig über verschüttete Milch zu weinen. Nicht mehr und nicht weniger. Und alle wissen, dass so ein Unternehmensklima den Erfolg und weitere erfolgreiche KollegInnen magisch anzieht.

Morgenstund hat Nagold im Mund!

Manchmal werde ich gefragt, wie ich es aushalte, immer unterwegs und im Einsatz zu sein.

Das ist schnell beantwortet:

Ich liebe, was ich tue und bin immer mit voller Leidenschaft bei der Sache. Ich reise gern durch unser schönes, reiches Land.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Leben Bewegung ist und Bewegung Leben. Deshalb gönne ich mir täglich das Privileg eines Morgenlaufs. So lerne ich ganz wundervolle Landschaften und inspirierende Orte kennen. Meist am frühen Morgen, in aller Stille sehr oft mit magischen Momenten.

Heute führte mich mein Lauf steil bergauf  von der Nagold im Tal hoch zur Schlossruine Hohennagold. Hoch oben ragte der Bergfried in den strahlend blauen Himmel das Tal ein nebelgefülltes Meer.

So beginnen großartige Tage großartig.

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Viel beschworen, doch zunehmend verblödet: die Mitte der Gesellschaft!

Das LKW-Mautsystem Toll Collect verursachte 6,9 Milliarden Euro Mehrkosten. Das entspricht einer Kostensteigerung von 1150 Prozent. Ein Desaster war der Versuch von Bundesländern und Bund, eine gemeinsame Software für die Steuerverwaltung zu entwickeln. Von 1993 bis 2005 erzeugte das FISCUS Steuersystem allein 4,6 Milliarden Euro Mehrkosten. Auch das entspricht einer Kostensteigerung von 1150 Prozent.

Die Polizei-Software Inpol Neu wurde noch während der Projektphase deutlich abgespeckt und kann nun weniger leisten als ursprünglich geplant. Dafür wurde sie sechsmal teurer. Allein die Kostensteigerung betrug 119 Millionen Euro. Das entspricht einer Kostenexplosion in Höhe von 491 Prozent.

Jeder Deppen kann im Internet ohne große Mühe herausfinden, in welchen gigantischen Größenordnungen Steuergelder am BER in Berlin verschwendet werden. Wer wenigstens ab und zu eine Zeitung zur Hand nimmt und auch liest, hat irgendwann mitbekommen, dass der Bundenachrichtendienst (BND) beim Neubau seiner Zentrale in der Berliner Chausseestraße allein Mehrkosten in Höhe von 101 Millionen Euro verursacht hat.

Diese Auflistung ließe sich schier endlos fortsetzen.

Da sich immer weniger Menschen in Deutschland mit Wirtschaft und Finanzen detailliert beschäftigen und immer mehr Menschen, auch aus der Mitte der Gesellschaft, kaum noch einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, verbreiten sich solche Nachrichten kaum. Auf Bild-Zeitung-Niveau wird maximal über „verbrannte“ Steuermilliarden gejammert. Was ja auch Blödsinn ist, denn diese Gelder wechseln nur ihren Besitzer. Wer ist schon so dumm und glaubt, dass jemand Geld verbrennt?

Als in der vergangenen Woche Chemnitzer Bürger im Gespräch mit dem „Katastrophen-Ministerpräsidenten“ Kretschmer von der sächsischen „Katastrophen-CDU“ im Gespräch waren, artikulierte eine Chemnitzerin aus der bürgerlichen Mitte, ihre Sorgen. Da war die Rede von fehlenden Kita-Plätzen und baufälligen Schulen und es wurde zu Recht beklagt, dass dafür die Gelder fehlen.

Nun könnte man sich als gebildeter Mensch der bürgerlichen Mitte die verschiedensten Ursachen herleiten, warum für Kindergärten und Schulen die Gelder fehlen. Ausgerechnet in einem der reichsten Länder dieses Planeten. Doch nicht etwa die enorme Verschwendung von Steuergeldern wird als Ursache für das fehlende Geld ausgemacht. Nein, es kommt, was heute kommen muss: die Verbindung zu den Asylbewerbern, zu den Flüchtlingen.

Die sind Schuld, dass die Gelder für Schulen und Kitas fehlen. Reflexe ersetzen das Denken. Es stimmt etwas nicht mit der bürgerlichen Mitte in Deutschland. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Dummheit auch in der bürgerlichen Mitte außer Kontrolle gerät.

 

 

Mein erster Monat ohne (a)soziale Netzwerke

Eines meiner wichtigsten Lebens- und Geschäftsprinzipien lautet:

Wissen statt vermuten!

Deshalb wollte ich wissen, welchen Nutzen mir die sozialen Netzwerke als Geschäftsmann und andererseits als Privatperson bringen konnten. Also richtete ich mir 2011 einen  Account bei Facebook ein, später folgte mein Eintritt bei Twitter und Instagram.

Wer mich in dieser Zeit erlebt hat, wird bestätigen, dass ich ein sehr aktiver Networker in diesen Medien war. Ich berichtete von meinen Geschäftsreisen, postete die schönsten Fotos von Städten und Landschaften, die mich, meine Freunde und Follower inspirierten. Ich kommentierte fleißig, bissig, humorvoll, witzig, genervt, nicht selten angewidert und manchmal sogar charmant. Ich ging keiner Diskussion mit echten Nazis, A-rmleuchtern f-ür D-eutschland, besorgten Bürgern, Social-Media-Wutbürgern und urbanen Wohlstandsgermanen aus dem Weg. Dumpfe Beleidigungen waren meine Sache nicht, doch der Ton wurde rauer.

Ab 2015 markierten Hasskommentare und Fake News auf  der nach unten offenen Skala der Niveaulosigkeit immer neue Tiefststände. Profi-Demagogen wie Gauland, Höcke, Trump, Wagenknecht, Niebel, Gysi, Kubicki und Gabriel gossen eimerweise Öl ins lodernde Feuer der sozialen Netzwerke. Das Gemisch aus Filterblasen, „Demagogenöl“, neuzeitlicher Oberflächlichkeit und dem Frust ewig zu kurz gekommener „Wohlstandswutbürger“ ließen Facebook & Co zu asozialen Netzwerken verkommen.

Es war allerhöchste Zeit, sich genauer mit diesem Moloch zu beschäftigen. Nach dem Lesen einer ganzen Reihe hochinteressanter Bücher, die sich aus unterschiedlichsten Perspektiven unter anderem mit Zuckerbergs „Datenkraken“ beschäftigten, war klar:

Accounts löschen und aussteigen!

So kam es, dass ich am Morgen des 6. August in Ulm, an der Donau stehend, Facebook, Instagram und Twitter aus meinem Leben und von meinem iPhone verbannte.

Was fehlt? Nichts!

Was vermisse ich? Nichts!

Welcher geschäftliche Nutzen ist mir verloren gegangen? Null Komma null keiner!

Ich habe gewonnen. Was?

Das kostbarste Gut: Zeit!

 

 

 

Chemnitz!

Es ist mir egal, ob ihr echte Nazis, ob ihr „Ich-bin-kein-Nazi-Aber-Typen“, ob ihr besorgte Bürger, Wutbürger oder einfach nur Vollidioten seid. Es ist mir egal, ob ihr die NPD direkt wählt oder ob ihr euch zunächst noch mit der Wahl der “Armleuchter für Deutschland” begnügt.

Es ist mir egal, wo und wann ihr genau zukurzgekommen seid.Es ist mir egal, wann genau aus eurem Neid, eurer Dummheit und eurer Einfältigkeit dieser abgrundtiefe Hass wurde.Es ist mir egal, wie oft und wie tief ihr im Geschichtsunterricht geschlafen habt.

Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr schon wieder aus unserer wunderbaren, kultivierten Heimat einen traurigen Ort von Neid, Hass und Gewalt macht. Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr Kinder zum weinen bringt, die eigentlich Trost, Liebe und Geborgenheit brauchen.

Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr jämmerlichen Feiglinge euch mit eurem Hass auf die Ärmsten der Ärmsten stürzt, die fast alles verloren haben und unsere Hilfe brauchen.

Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr den Ruf der friedlichen Revolution aus dem Jahre 1989 „Wir sind das Volk“ für eure widerwärtigen Zwecke missbraucht. Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr vorgebt das christliche Abendland zu retten und dabei alle christlichen Werte mit Füßen tretet.

Es ist mir NICHT EGAL, dass ihr den Frieden in unserem Land gefährdet. Es ist mir NICHT EGAL, dass Ihr in eurer geistigen Umnachtung, auf Menschenjagd geht und euer erbärmliches, abartiges, menschenunwürdiges Verhalten mit angeblicher Trauer zu begründen versucht.

Was andere tun, kann ich nur bedingt beeinflussen, aber mit meinem persönlichen Widerstand müsst ihr immer rechnen. Gewalt, Hass, altes und neues Nazi-Gedankengut haben hier keinen Platz. Keine Handbreit. Nirgendwo, auch nicht in Chemnitz.

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