Der Kontaktexperte

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Schlagwort: Neukunden

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Unternehmen sicher an die Wand fahren. Eine Anleitung.

Für ein solches Vorhaben ist es wichtig möglichst viele Vertriebstheoretiker im Unternehmen zu haben. Stehen in den eigenen Reihen nicht ausreichend Vertriebstheoretiker zur Verfügung, müssen unbedingt „Externe“ an Bord geholt werden. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, wenn ein Unternehmen platt gemacht werden soll.

Damit diese ihre Wirkung schnell entfalten können, gilt es möglichst viel Spielraum für die Durchführung zahlloser Meetings bereitzustellen. Je mehr Meetings umso besser,  denn Vertriebstheoretiker lieben es kopflos von Meeting zu Meeting zu hetzen. Das erhöht ihre gefühlte Wichtigkeit. Außerdem stellt man so zielgenau sicher, dass die Vertriebstheoretiker zu den Meetings völlig unvorbereitet erscheinen.

Schon bald läuft es wie geschmiert. Da Kunden besonders gerne Produkte und Dienstleistungen kaufen, die ihnen von Nutzen sind, bringt man Unternehmen ganz besonders wirkungsvoll in Schwierigkeiten, indem man den Kunden mehr und mehr nutzlose Produkte, Dienstleistungen und Services bietet. Um Unternehmen mit möglichst hoher Geschwindigkeit an die Wand zu fahren hat es sich bewährt langjährige Stammkunden, welche dem Unternehmen seit Jahrzehnten die Treue halten, nachhaltig zu verärgern.

Dazu machen die Vertriebstheoretiker recht schnell umfangreiche Vorschläge in Form bunter Power Point Präsentationen mit tollen Diagrammen und sinnreichen Metaphern. Da Vertriebstheoretiker entweder noch nie oder vor sehr, sehr langer Zeit Kontakt zu echten Kunden hatten, entwickeln sie zielsicher Produkte und Dienstleistungen, die wirklich niemand braucht. Ein besonders beliebter wie effektiver Weg ist es, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen Schritt für Schritt herunter zu sparen und gleichzeitig den Preis zu erhöhen.

Preiserhöhungen ohne einen Grund den die Kunden verstehen und akzeptieren, sind dabei besonders wirkungsvoll. Zeitungsverlage können zum Beispiel massiv am redaktionellen Inhalt sparen und gleichzeitig, bei immer schlechterer Zustellung, den Preis fürs Abo erhöhen. Wenn man dabei die psychologische Schallmauer von  monatlich 40 Euro durchbrechen kann, ist das nahezu perfekt.

Banken können ihre Kontoführungsgebühren kräftig erhöhen und parallel Filialen schließen. Das ist einfach umzusetzen und die Wirkung ist überzeugend.

„Stammkunden verärgern“ bringt zusätzliche PS ins Spiel.

Dazu entwickeln Vertriebstheoretiker neuerdings besonders gern Modelle zur Angebots- und Preisdifferenzierung. Ein wunderbar effektives Paradesbeispiel aus der logischen Welt der Vertriebstheoretiker begegnete mir kürzlich bei einem Zeitungsverlag. Den langjährigen Abonnenten präsentierte man zügig hintereinander zwei Preiserhöhungen mit denen der Abo-Preis auf  konsequente 45 Euro monatlich anstieg.

Zeitgleich wurde direkt aus der Theorie ein neues Preismodell in die reale Welt des Regionalmarktes geworfen. Und so zahlten die treuen Abonnenten, welche in den vergangenen Jahren jede Preiserhöhung brav geschluckt und zahllose Rechtschreibefehler sowie eine Zustellung nach dem Zufallsprinzip großzügig toleriert hatten, ab sofort 45 Euro monatlich für ihre Zeitung. Neukunden kamen aufgrund der ausgeklügelten Preisdifferenzierung bereits für 19,90 Euro pro Monat in den Genuss der gleichen regionalen Tageszeitung.

Damit allein hätte sich das Tempo Richtung Wand ganz maßgeblich erhöhen lassen, aber das war den Theorie-Profis nicht genug. Feuerwehrleute würden sagen, es kam zusätzlich ein hocheffizienter Brandbeschleuniger zum Einsatz: eine windige externe Agentur zur Neukundengewinnung auf Provisionsbasis. Diese erkannte schnell, dass man mit dem differenzierten Preismodell ordentlich Ärger erzeugen und diesen wiederum unmittelbar in Geschäft verwandeln konnte. Als die ersten verärgerten langjährigen Abonnenten an der Promo-Theke ihrem Frust freien Lauf ließen, war man kurz ratlos. Doch schnell entwickelte sich daraus ein lukratives Geschäftsmodell. Schließlich musste Abonnent Klaus Müller nur kündigen, um zeitglich auf den Namen seiner Frau das neue „Schnäppchen-Abo“ abzuschließen. Kann man auch mit Kindern, Enkeln und Nachbarn hinbekommen.

Die Wand kommt näher! Zeit die Zeitung zu verkaufen.

Fazit: Die Dresdner Bank verschwand einst vom Markt, weil Vertriebstheoretiker ganze Arbeit geleistet hatten. Während sich die Blase am neuen Markt schon zum Bersten prall gefüllt mit Anlegergeld vollgesaugt hatte, verführte die Dresdner Bank ihre treuen Kunden mit dem Slogan „Ein Sparbuch ist ein Buch, was man sich sparen kann!“ sicher angelegtes „Sparbuchgeld“ auf DIT-Aktienfonds umzuschichten. Die Blase platzte und die einst so sicher angelegten „Spargroschen“ waren weg. Danach wurde das Tempo, mit dem es schließlich auch folgenschwer gegen die Wand ging, wirkungsvoll erhöht, indem man Baufinanzierungen nur noch über supermegagünstige Zinsen verramschte. Diese „Aldi-Konditionen“ ließen keinen Spielraum für Risikorücklagen und als die Baufinanzierungen der Bank um die Ohren flogen, war der Aufprall an der Wand perfekt.

In Berlin an der Havel gibt es einen Bootsverleih, der unter anderem auch Modul Kajaks der Firma Mercury verkauft. Als ich einen solchen für meine Paddeltouren im Spreewald käuflich erwerben wollte, lernte ich den Inhaber, einen braungebrannten Naturmenschen, kennen und dieser arbeitete nach dem gleichen Prinzip wie die berühmte Firma Apple aus dem Silicon Valley.

Das ging so: Am Ende einer begeisternden „Paddelprobefahrt“ auf der Havel, wollte ich meiner Frau zeigen, wie ein versierter Verkaufstrainer den Kaufpreis clever nach unten verhandelt. Meinen kläglichen Versuch, konterte der sympathische Bootsverkäufer mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und einem unvergessenen Satz:

„Sie haben bei mir genau zwei Möglichkeiten: Kaufen oder lassen.“

Sein Produkt und seine herrlich bodenständige Art waren so überzeugend, dass meine Antwort „Kaufen“ lautete und ich bin noch immer glücklich mit dieser Entscheidung.

Und die Moral von der Geschichte? Verkauf über den Preis ist kein Verkauf, sondern Verrat. Verrat am Produkt und an den Stammkunden, welche den vollen Preis zahlen und den Erfolg des Unternehmens überhaupt erst ermöglichten. Verkauf über den Preis wird früher oder später zum wirtschaftlichen Harakiri. Wer von seinem Produkt oder seiner Dienstleistung überzeugt ist, steht zu seinem Preis und verärgert treue Kunden, nicht mit unsinnigen Preiszugeständnissen, welche man ausschließlich neuen Kunden gewährt.

Auch in der digitalen Welt  gilt: Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss seinen Preis wert sein und muss den Kunden einen klaren Nutzen bieten. Was Kunden wirklich wollen und was sie dafür bereit sind zu zahlen, kann nicht in der Theorie ermittelt werden, sondern nur im realen Leben. Doch Kunden trifft man nicht im Meeting.

Der Nutzen von Vertriebstheoretikern für Unternehmen erklärt sich so von selbst. Es geht darum zu WISSEN, statt nur zu VERMUTEN






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Mit dem Ockhamschen Rasiermesser neue Leser gewinnen!

Es ist wahrscheinlich älter als der Teutoburger Wald, älter als die erzgebirgischen Greifensteine und deutlich älter als der römisch-deutsche Kaiser Barbarossa, mit dem Unterschied, dass es noch lange keinen Bart hat:

das Glücksrad!

Vertriebstheoretiker ohne Praxiserfahrung können sich nicht vorstellen, dass ein Glücksrad deutlich mehr ist, als eine „Werbegeschenkeschleuder“ mit der man sinnfrei Giveaways unters Volk streuen kann. Profis unterziehen das altehrwürdige Glücksrad einem gründlichen Tuning und machen es zur „Verkaufsmaschine mit Kundenzufriedenheitsturbo“.

So geschehen am Tag der deutschen Einheit in Hof auf der Oberfrankenausstellung im Rahmen der praktischen Einarbeitung neuer Sales Manager der Frankenpost. 81 Testleser (Nur 1 A Qualität, Dauer-Schnorrer oder Schwarzleser durften nicht mitmachen), 64 Datenupdates mit langjährigen Lesern plus OptIn nach DSGVO, 1 Print-Vollabo und 1 Digital-Vollabo waren das Ergebnis des ersten Messetages.

Wenn also die (Vertriebs)-Welt realistisch oder nur gefühlt immer schneller und komplizierter wird, dann ist es sinnvoll die Dinge wieder zu vereinfachen. Wenn einem die Dinge zu entgleiten scheinen, wenn man den Überblick und die Kontrolle verliert, macht sich Ohnmacht breit.

Dieser Ohnmacht begegne ich in meinen Projekten am liebsten mit einfachen und zügig umsetzbaren Lösungen. Einfache Lösungen geben den Überblick und die Kontrolle zurück. Einfache Lösungen machen wieder Mut und schaffen neues Selbstvertrauen.

Ein solches Vorgehen ist natürlich nicht neu und geht zurück bis auf Aristoteles. Im 19. Jahrhundert wurde diese Regel nach Wilhelm von Ockham benannt und ist seither bekannt als das Ockhamsche Rasiermesser.

Die einfachste Lösung ist allen anderen vorzuziehen.

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Schallende Ohrfeige für Direkt- & E-Mail-Marketing!

Lange Zeit umwehte das E-Mail-Marketing ein Hauch von Unfehlbarkeit und hipper Coolness. Unglaublich, was man angeblich alles selektieren, eingrenzen und zielsicher bestimmen konnte. In der Verlagswelt konnten plötzlich auf magische Weise „Print-affine“ Kunden zielsicher von „Digital-affinen“ Kunden abgegrenzt werden. In der Finanzwelt spuckten die Computer wie von Zauberhand Listen mit „Bauspar-affinen“ sauber getrennt von „Riester-Renten-affinen“ Kunden aus.

Die Kristallkugel der alten Wahrsagerin war endlich in der digitalen Welt angekommen und versprach zielsicher Neukunden bei minimalstem Aufwand. Schnell und kostengünstig, weil man einfach nur wie Harry Potter den Zauberstab schwingen musste. Dessen Zauberstab war 11″ lang, hergestellt aus Stechpalme und hatte einen Kern aus Phönixfeder. Statt eines Zauberstabs nutzten die E-Mail-Marketing-Experten einen Datenbrei, von dem keiner wusste, wo genau die Zutaten dafür herkamen und welche Qualität diese hatten.

So wurden „Masse, statt Klasse“ und „Viel hilft viel“ zum Mantra einer gigantischen Nerv-Maschinerie. Die tatsächlichen Ergebnisse blieben stets unterirdisch schlecht.

Mit dem Inkrafttreten der DSGVO erhielten nun die Kunden eine einmalige Gelegenheit den „E-Mail-Marketing-Gurus“ und „Direktmarketing-Experten“ eine längst überfällige schallende Ohrfeige zu verabreichen. Die „0,0X-Responsequoten“ bei der Einholung von Opt-In gemäß DSGVO sind erschütternd. Die Kunden lehnen sich gemütlich zurück und steigen durch einfaches „Nichts-Tun“ aus dem „E-Mail und Call-Center-Bombardement“ aus.

Schnell wurde die schlimme Bürokratie der DSGVO als Übeltäter und Ursache allen Übels ausgemacht. Doch das ist nur eine billige Ausrede.

Das beweisen derzeit alle Ergebnisse in meinen Projekten zwischen Nord- und Bodensee. Wer den Mut und die Geduld hat, völlig „old-school“ seinen Kunden im Direktkontakt zu erklären, welchen Nutzen es für ihn hat, seinem Zeitungsverlag, seiner Bank, seiner Versicherung usw. ein Opt-in zu unterscheiben, der wird mit einer Erfolgsquote von 98 % belohnt. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie „old scholl“ im Direktkontakt. Einfach eine Bitte um Rückruf + Telefonnummer an info@k2-training.de senden.

Wie man unspektakulär spektakulär Neukunden gewinnt!

Mit wie vielen E-Mails muss man wie viele Kunden bombardieren, um ein Opt-in nach DSGVO zu erhalten?
Mit wie vielen Werbe-Malings und E-Mails muss man wie viele Kunden nerven, um ein Probelesen für eine Tageszeitung zu vereinbaren?
Mit wie vielen Prämien muss man wie oft um sich werfen, um ein Zeitungsabo zu verkaufen, um es nach 12 Monaten mit der nächsten Prämie erneut zurückzukaufen?
Die Antwort ist einfach: man muss nichts davon tun! Vorausgesetzt, man ist bereit dahinzugehen, wo Wertschöpfung entsteht. Zum Kunden!
Das haben wir im Training on the Job in Ludwigshafen bei der Rheinpfalz wieder getan.
Old-School mit Glücksrad bewaffnet. Das nutzen wir nicht wie üblich als „Werbegeschenkeschleuder“, sondern clever als „Verkaufsmaschine mit Kundenzufriedenheitsturbo“. Bei Bestandskunden sammeln wir mit einer Erfolgsquote von über 90 % Daten-Updates mit DSGVO-Opt-In ein. Und mit einer Erfolgsquote von 70 % brummt das Geschäft mit neuen Kunden.
Merke: Der direkte Kundenkontakt schlägt die „E-Mail- und Call-Center-Nervmaschinerie“ locker um Längen.

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