Der Kontaktexperte

Meine Geschäftsreisen, meine Projekte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft

Schlagwort: Verkauf

www.der-kontaktexperte.de

Brechstange oder Skalpell?

Im Handwerk gibt es Situationen in denen Hammer und Brechstange unverzichtbar sind.

In der Rekrutierung haben sie jedoch nichts zu suchen. Egal wie groß der Druck auch sein mag.

Der plumpe „0-8-15-Abwerbeanruf“ frei nach dem Motto „Sie sind uns aufgefallen und wir haben ein interessantes Angebot für Sie.“, läuft mit einer 80 % igen Wahrscheinlichkeit darauf hinaus, genau die falschen MitarbeiterInnen an Bord zu holen.

Das Pareto-Prinzip kann man fast punktgenau auf alle Vertriebsorganisationen anwenden. 80 % Vertriebsamateure steuern gerade mal 20 % zum Gesamtergebnis bei und 20 % Vertriebsprofis erwirtschaften 80 % der Vertriebsleistung.

Während der Profi aktiv Geschäft macht, sich um Kunden und Geschäftspartner kümmert, sitzt der Amateur gelangweilt im Büro und wartet sehnsüchtig auf „0-8-15-Abwerbeanrufe“. Seine frei erfundene Heldengeschichte, mit der er sich glänzend verkauft, hat er dabei stets abrufbereit. Ein Assessment Center mit Bestnoten zu bestehen hat er über die Jahre gelernt.

Rekrutierung ist kein Selbstzweck und NUR dann wirksam, wenn es gelingt erfolgreich Menschen an Bord zu holen, die mit ihren Erfahrungen, ihrem Können und ihren Leistungen das Unternehmen bereichern.

Wer mit den Profis in Kontakt und ins Geschäft kommen will, darf sie keinesfalls nerven. Es gilt von Anfang an eine passgenaue Win-win-Situation zu schaffen. Diese Präzision ist nur mit einem Skalpell und nicht mit der Brechstange zu erreichen.

Genau diese Präzision und die praktische Anwendung „skalpellscharfer“ Rekrutierungsinstrumente zeige ich Ihnen bzw. ihren Führungskräften mit Rekrutierungsverantwortung im K2-Praxistraining „Rekrutierungsgipfel 2018/19“. Lassen Sie uns mal darüber reden.

Vertriebstheoretiker und Blender von der Schauspielschule

Noch vor 15 Jahren waren Vertriebstheoretiker ehemalige Praktiker, die durch die Beförderung in eine Führungsposition so nach und nach den Bezug zur Praxis, zum Geschäft und zu den Kunden verloren haben.

Heute kommen die Vertriebstheoretiker direkt von der Uni.

Im besten Fall verfügen diese über Wissen, welches noch nicht in Können gewandelt wurde.

Lässt man jedoch die Blend- und Selbstdarstellungskünste der heutigen Vertriebstheoretiker auf sich wirken, könnte man meinen, diese hätten Ihren Bachelor oder Master an der Schauspielschule gemacht.

Es ist ein gefährliches Spiel, diese smarten Blender langjährigen und zuverlässigen MitarbeiterInnen als neuen Chef vor die Nase zu setzen.

Ein frustrierender Teufelskreis setzt sich auf diese Weise in Gang.

Die Leistungsträger verlassen das Unternehmen oder schalten per innerer Kündigung zwei Gänge zurück, leben ihre Motivation und ihr Engagement in der Freizeit aus. Den Vertriebstheoretikern und Möchtegernführungskräften fehlt jedoch Können und Erfahrung, um das in den Griff zu bekommen.

Deshalb müssen Führungskräfte Erfahrungen sammeln, müssen Fehlschläge verkraften, um aus diesen zu lernen und zu wachsen. Gute Führungskräfte müssen reifen, um auch in schwierigen Situationen Reife beweisen zu können.

www.der-kontaktexperte.de

Mit dem Ockhamschen Rasiermesser neue Leser gewinnen!

Es ist wahrscheinlich älter als der Teutoburger Wald, älter als die erzgebirgischen Greifensteine und deutlich älter als der römisch-deutsche Kaiser Barbarossa, mit dem Unterschied, dass es noch lange keinen Bart hat:

das Glücksrad!

Vertriebstheoretiker ohne Praxiserfahrung können sich nicht vorstellen, dass ein Glücksrad deutlich mehr ist, als eine „Werbegeschenkeschleuder“ mit der man sinnfrei Giveaways unters Volk streuen kann. Profis unterziehen das altehrwürdige Glücksrad einem gründlichen Tuning und machen es zur „Verkaufsmaschine mit Kundenzufriedenheitsturbo“.

So geschehen am Tag der deutschen Einheit in Hof auf der Oberfrankenausstellung im Rahmen der praktischen Einarbeitung neuer Sales Manager der Frankenpost. 81 Testleser (Nur 1 A Qualität, Dauer-Schnorrer oder Schwarzleser durften nicht mitmachen), 64 Datenupdates mit langjährigen Lesern plus OptIn nach DSGVO, 1 Print-Vollabo und 1 Digital-Vollabo waren das Ergebnis des ersten Messetages.

Wenn also die (Vertriebs)-Welt realistisch oder nur gefühlt immer schneller und komplizierter wird, dann ist es sinnvoll die Dinge wieder zu vereinfachen. Wenn einem die Dinge zu entgleiten scheinen, wenn man den Überblick und die Kontrolle verliert, macht sich Ohnmacht breit.

Dieser Ohnmacht begegne ich in meinen Projekten am liebsten mit einfachen und zügig umsetzbaren Lösungen. Einfache Lösungen geben den Überblick und die Kontrolle zurück. Einfache Lösungen machen wieder Mut und schaffen neues Selbstvertrauen.

Ein solches Vorgehen ist natürlich nicht neu und geht zurück bis auf Aristoteles. Im 19. Jahrhundert wurde diese Regel nach Wilhelm von Ockham benannt und ist seither bekannt als das Ockhamsche Rasiermesser.

Die einfachste Lösung ist allen anderen vorzuziehen.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén