Der Kontaktexperte

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Kategorie: Gesellschaft Seite 2 von 4

Als Saufen und Prügeln noch rein germanische Bräuche waren

Früher war nicht nur mehr Lametta, es war einfach alles besser. Die Älteren unter uns können sich noch gut daran erinnern, dass es in Deutschland einst möglich war sich so richtig zu besaufen, sich die Kante zu geben, sich zuzulöten, einen zu kippen, sich einen hinter die Rüstung zu römern, sich so richtig die Rinne zu verzinken, sich einen aufs Brett zu bügeln, einen in die Sakristei zu orgeln und sich den Bug voll laufen zu lassen OHNE gleich auf der Titelseite der Frankfurter Allgemeinen und der Süddeutschen Zeitung zu landen.

Es war sogar möglich, zur deutlichen Steigerung der Freude an diesem urgermanischen Brauch eine gehörige Rauferei, eine gewaltige Prügelei, eine zünftige Schlägerei, eine üble Balgerei, eine aufreibende Reiberei, eine zänkische Zankerei und eine solide Keilerei vom Zaun und sich dabei gegenseitig die Knochen zu brechen, ohne sofort ins Visier des Innenministers zu geraten.

In diesen goldenen Zeiten war es völlig nebensächlich, ob der Schwabe dem Preußen oder der Sachse dem Bayern die Fresse poliert hat. Hauptsache alle hatten Spaß. Wenn solche Events überhaupt größere Beachtung fanden, landeten sie auf Seite Drei der regionalen Tageszeitung.

Heute ist das anders. Ganz anders.

Während Hacker einen gigantischen Datenklau völlig unbemerkt über die Bühne ziehen und sensible Informationen von Politikern, Künstlern, Journalisten und Bloggern für jedermann zugänglich ins Netz stellen, sinniert Innenminister -Luftpumpe- Horst Seehofer über strengere Abschieberegelungen, weil drei betrunkene Afghanen und ein ebenso trunkener Iraner, urdeutsches Brauchtum in Amberg unerlaubt übernommen hatten.

Das Ausmaß innenministerialer Heuchelei wird besonders deutlich, wenn man hinter die saubere deutsche Fassade schaut. Allein im Jahr 2017 wurden in Deutschland über 140.000 Menschen Opfer häuslicher Gewalt.

Es gab auch männliche Opfer, doch Frauen sind mit mehr als 82 Prozent in größerem Maße betroffen. 147 Frauen wurden dabei getötet – 141 durch Mord oder Totschlag, sechs weitere durch Körperverletzung mit Todesfolge.

Was wir nicht brauchen, ist ein “umfragegesteuerter “ Innenminister. Was wir nicht brauchen, ist noch mehr wilde Hysterie.

Was wir brauchen, ist Augenmaß. Was wir brauchen, ist Besonnenheit. Was wir brauchen, ist ein realistischer Blick auf uns selbst.

Während wir über angetrunkene Teenager, egal welcher Nationalität diskutieren, kapern Hacker erst unsere Daten, dann unser Land, unsere Demokratie und unser Leben.








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Gott und seine Handelsvertreter

Für die Kirche ist Ostern das wichtigste Fest der Christenheit und für den Einzel- und Onlinehandel ist es Weihnachten.

Dank der zahllosen, meist kriegerischen Missionierungsaktivitäten der Christenheit, wird wieder einmal das Fest der Liebe und des Friedens auf allen Kontinenten gefeiert.

Die Katholische Kirche erfand die Missionierung zu einer Zeit, da sie so fest im Sattel der Macht saß, dass sie es versäumte diese Geschäftsidee zum Patent anzumelden.

Ohne dieses Versäumnis wäre uns vielleicht Söders Kreuzzug durch die bayrischen Behörden erspart geblieben?

Die Neigung zur Missionierung scheint eine der schlechtesten menschlichen Eigenschaften zu sein.

So ist diese auch bei allen Parteien zu beobachten.

Statt vernünftig miteinander zu reden, zu verhandeln, sich anzunähern, Interessen auszugleichen, machbare Kompromisse zu finden, Probleme anzupacken und zu lösen, geht es meist nur darum, dem Wahlvolk den einzig wahren Glaubenssatz zu verkaufen.

Selbstredend den jeweils eigenen.

Wenn man einmal von den wenigen braunen Schundblättern in Deutschland absieht, haben uns Redakteure von Verlagen und Sendern als eifrige Missionare über viele Jahre hinweg ihre eigene links-liberale Weltsicht als allgemeingültige Realität für Deutschland verkauft.

Doch als sich, das so missionierte Volk plötzlich über die (a)sozialen Netzwerke miteinander verknüpfen und austauschen konnte wurde schnell klar, wie viel braunes Gedankengut all die Jahre vor sich hin gären konnte.

Welche schwere Folgen solche gescheiterten Missionierungsversuche haben, kann man unter anderem an den allgegenwärtigen Rufen „Lügenpresse“ und am hoffähig gewordenen Generalverdacht der gleichgeschalteten Systemmedien ablesen. Die Schäfchen aus dem Dunstkreis von Pegida, AfD und Co sind auf ewig verloren und mit keinem sachlichen Argument zurückzugewinnen.

Das der Drang zur Missionierung eine der schlechtesten menschlichen Eigenschaften ist, kann täglich in den (a)sozialen Netzwerken wie Facebook & Co auf traurige Art und Weise beobachtet werden.

So missioniert der vegane Weltenretter den verantwortungslosen Fleischesser, der „Low-Carb-Missionar“ bekehrt den „Kohlenhydrat-Gläubigen“ und der „Politisch-Unkorrekte“ missioniert den „Politisch-Korrekten“.

Ein Missionar, dem ich vor Jahren persönlich begegnete, hat mich ganz besonders beeindruckt. Es war ein Anwalt, der es wagte auf einer Hochzeitsmesse in Berlin Charlottenburg hochverliebte Menschen mit „Rosarote-Brille-Syndrom“ zu missionieren, einen Ehevertrag abzuschließen.

Sein warnender Appell, dass immerhin jede zweite Ehe geschieden wird, verhallte ungehört. Der arme Mann stand auf verlorenem Posten und doch hätte ich auf ihn hören sollen. Wer noch?

Mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz öffnet sich für die Menschheit die Tür zu einer einzigartigen Chance: Sollte es gelingen die Maschinen und Roboter völlig religionsfrei zu programmieren, könnte die Welt ein besserer Ort werden.

Ohne Religion keine Missionare und ohne Missionare eine bessere Welt. Soviel ist sicher. So betrachtet bleibt die größte Errungenschaft der Missionierung die Missionarsstellung.

Einwände, dass auch die irgendwann langweilig wird, können unter Reproduktionsaspekten betrachtet, vernachlässigt werden.

Entspannt euch und lasst frei nach dem alten Fritz, jeden nach seiner Façon selig werden.

In diesem Sinne frohe Weihnachten!

Ode an den gemeinen Jammergermanen

Freude und Götterfunken sind ihm fremd, obwohl das heimatliche Jammertal seiner Pein einem Schlaraffenland gleicht, kann der gemeine Jammergermane sein einzigartiges Glück nicht fassen und lebt in Unzufriedenheit, Zerknirschtheit, Neid und Missgunst.

Niemand kann es ihm recht machen, niemand schafft es, ihm sein unglaubliches Glück und seinen schier unfassbaren Wohlstand begreifbar, erlebbar zu machen.

Der Jammergemane schreitet nicht mit Pauken und Trompeten durch sein Leben, denn „Mimimi“ und „Mümümü“ sind seine Begleiter durch den schönsten Tag.

Ganz selbstverständlich ist es ihm im Sommer zu heiß und im Winter viel zu kalt.

„Seid umschlungen Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt!” hält er schlicht für eine Lügenmeldung der Systemmedien.

Anführer die ihm zurufen “Wir schaffen das!” sind ihm höchst suspekt.

“Das ist niemals zu schaffen!” entspricht eher seiner Motivation und diese Botschaft ist ihm in den Kommentarspalten bei Facebook & Co. mindestens drei Ausrufezeichen wert. Ja, drei!!!

Hat der Jammergemane nicht nur einen Freund, ein holdes Weib (oder tollen Mann) sondern auch einen fair bezahlten Job errungen,              mischt er weder Freud noch Jubel ein.

Sein Schmerz wird nun zu Höllenqualen, lässt ihn jammern, klagen, schreien.

Die Kollegen sind zwar nett, könnten aber netter sein.

Der ergonomische Bürostuhl, bekam zwar bei Stiftung Warentest ein “Sehr gut”, hat aber die falsche Farbe.

Seinen Bürokaffee muss er am WMF Automaten aufwendig selbst holen und der nervige Chef will zu allem Überfluss ab und zu wissen, was er während der Arbeitszeit mit welchem Ergebnis tut.

Wer das nicht für unerträglich und unzumutbar hält, muss schon gerne Sklave sein!

“Duldet mutig Millionen!
Duldet für die bessre Welt!”
Kann nur eine Losung direkt aus dem Kanzleramt sein, um dem Jammervolk den UN Migrationspakt doch noch schmackhaft zu machen.

 “Unser Schuldbuch sei vernichtet, ausgesöhnt die ganze Welt!”ist nur ein weiterer kläglicher Versuch der Brüsseler EU-Bürokraten, um dem malochenden Jammergermanen die Griechenlandrettung unterzujubeln.

Apropos “Griechenland”!

Kehrt der Jammergemane von seinem Luxusurlaub im 5-Sterne-Hotel zurück, wird erstmal auf Holidaychek eine lange Mängelliste veröffentlicht. Und damit diese Online-Anklage auch wirklich deutsch-perfekt ist, wird zur wasserdichten Beweisführung eine umfangreiche Bildergalerie hochgeladen.

Das Jammerjahr des Jammergermanen geht mit einem besonderen Ritual zu Ende.

Dem Fest des Lichtes, des Friedens und der Liebe: Weihnachten!

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen selbstredend viel zu niedrig sind, schlägt sich der Jammergermane mit seinem “Novemberkampfgesicht” durch die Einkaufstempel seiner Stadt und lässt sich von Verkaufspersonal, ausgezeichnet mit dem Zertifikat “Erfolgreich Kunden ignorieren”, zum Geschenkekauf inspirieren.

Das weihnachtliche Elend des Jammergermanen kann man ungefähr so beschreiben: 

33 Prozent wünschen sich einen Gutschein und 40 Prozent werden einen verschenken.

Die selbsterfüllende Prophezeiung im weihnachtlichen Jammertal führt nun geradewegs dazu, dass ausgerechnet ein Großteil der 67 %, die sich keinen Gutschein wünschten, mit hoher Wahrscheinlichkeit einen solchen erhalten.

Der so beschenkte Jammergermane macht sich sogleich auf den Weg, um zwischen den Feiertagen mit seinem “Ich-bin-von-Weihnachten-und der-Familie-so-genervt-Gesicht” beim Verkaufspersonal mit “Mist-ich-muss-arbeiten-Gesicht” Gutscheine einzulösen und um im Parkhaus andere Jammergermanen, beim Kampf um die letzten Parkplätze wutschnaubend anzuschnauzen.

Denn:                                                                                                                          “Groll und Rache sei vergessen,
unserm Todfeind sei verziehn.” 

gilt nicht in germanischen Parkhäusern, Herr Schiller!

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Die Individualität der Lemminge

Der männliche Wohlstandsindividualist trägt Vollbart, weil alle Vollbart tragen. Der Wohlstandsindividualist trägt Markenmode, die jeder trägt. Der verwöhnte Wohlstandsindividualist braucht unbedingt die Markenelektronikartikel, die alle brauchen.

Der Wohlstandsindividualist definiert sich über die Automarken, über die sich auch alle anderen seiner Art definieren.

Der Wohlstandsindividualist lässt sich tätowieren, weil sich alle tätowieren lassen.

Der Wohlstandsindividualist will Influencer werden, weil das jetzt alle wollen.

Der Wohlstandsindividualist postet in den (a)sozialen Netzwerken, was alle posten. Der Wohlstandsindividualist folgt Trends, denen alle folgen.

Der Wohlstandsindividualist will um jeden Preis hipp und angesagt sein, weil eben alle hipp und angesagt sein wollen.

Unter dem Druck dieses permanenten Wettbewerbs und unter den Anstrengungen des immerwährenden Vergleichs mit anderen, fällt kaum noch auf, dass aus Individualismus längst Egoismus wurde.

Doch Zeit und Land brauchen mehr Menschen die eckig, kantig, eigenwillig, unangepasst, kreativ, aktiv, unternehmungslustig und auch kritisch hinterfragend sind. Echte Typen, die kein Problem damit haben von der großen  Masse der Wohlstandsindividualisten als „mega-out“ abgestempelt zu werden, denn die Zukunft gestalten Menschen, die wahrhaft individualistisch statt „mainstream-egoistisch“ sind.

Jag deine Mutter zum Teufel!

Jag deine Mutter zum Teufel, wenn sie dir beigebracht hat, dass man Vitamine über „Nimm Zwei“ zu sich nimmt, statt einfach einen Apfel zu essen.

Schick sie direkt in die Hölle, wenn sie dich auf Marken, Markenklamotten und Markenelektronik getrimmt hat, statt dich zu einem selbständigen, selbstbewussten und aufrichtigen Menschen zu erziehen.

Schick deinen Vater zur Hölle, wenn er dir nie beibrachte, dass man Dinge reparieren kann, statt sie achtlos wegzuwerfen. Jag deinen Vater zur Hölle, wenn er dir nicht die Spur menschlichen Urwissens vermitteln wollte oder konnte.

Sag deinem Vater, dass er jämmerlich versagt hat, indem er dich lehrte bei jeder Kleinigkeit Google zu bemühen, statt deinen gesunden Menschenverstand zu benutzen und zu schärfen.

Sag deinem Vater, dass es erbärmlich ist, Menschen nach der Marke ihres Autos zu bewerten.

Sag Deinen Eltern, dass nur Konsumidioten am Black Friday unnötigen Unsinn kaufen und daran glauben sinnvoll gespart zu haben.

Verfluche deine Eltern, denn die Wahrscheinlichkeit ist verdammt hoch, dass auch du ein Konsumidiot wurdest, der ein unglückliches Leben führt in welchem immer etwas fehlt und es immer jemanden gibt, der mehr hat als du.

In diesem bösartigen Sinne, wünsche ich allen einen nachdenklichen Black Friday!

Krawattenträger sind die wahren Rebellen!

Seit 1. Juni 2018 muss in jeder bayrischen Behörde ein Kreuz hängen. Markus Söder ließ sich medienwirksam, ein Kreuz an die Wand nagelnd, ablichten und faselte etwas von Identität in die Mikrofone von Reportern. Wen, außer den bayrischen Devotionalienhändlern, nutzt eine solche Aktion?

Cui bono?

Am 1. Mai 2015 trat das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen (FüPoG) in Kraft. Um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, gilt eine Geschlechterquote von 30 Prozent für neu zu besetzende Aufsichtsratsposten in etwa 100 großen Unternehmen.

Cui bono, denn Frauen in anderen Positionen verdienen bei exakt gleicher Tätigkeit durchschnittlich sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Mittlerweile gibt es ein ganze Reihe von Vorständen und Geschäftsführern, deren bleibendes Vermächtnis es sein wird, das “Du” und die “Krawattenfreiheit” im Unternehmen eingeführt zu haben. Was für eine grandiose Leistung?

Währenddessen wurden zahllose Bankfilialen geschlossen, oder die Auflagenentwicklung der Zeitung ging auf Sinkflug, immer mehr wichtige Schlüsselpositionen konnten im Unternehmen nicht mehr mit qualifizierten MitarbeiterInnen besetzt werden. Seit Jahren werden wichtige Investitionen vertagt. Statt ein modernes Customer-Relationship-Management- Systems zu nutzen, werden wichtige Kundendaten per Excell provisorisch verwaltet. Hauptsache wir tun dies per Du und ohne Krawatte.

Cui bono?

Immer häufiger wird Politik durch Symbol-Politik und echte Führung durch Symbol-Führung ersetzt. Doch Management by Strohfeuer nutzt immer nur dem, der es entzündet. So wird mancherorts das Tragen einer schicken Krawatte zu Hemd und Anzug zum Zeichen des Widerstandes wahrer Rebellen.

Sie können zaubern! Glaubt mir!

Zeugt sie, adoptiert sie, fahrt ins Ausland und organisiert euch eine Eizellspende. Pfeift auf die verlogene Moral der Kirchen. Holt Euch diese fantastischsten Zauberer ins Haus.

Koste es, was es wolle!

Lasst euch verzaubern von ihrer unglaublichen Magie. Sie wandeln Schlafentzug in Kraft und Energie. Das ist nicht immer sofort zu spüren. Ich brauchte drei Jahre um das zu verstehen, dafür spüre ich es heute umso kraftvoller.

Sie wandeln Konsumverzicht in wahrhaftes Glück. In Freude pur!

Sie wandeln Karriereverzicht in echte Lebenszeit. Tiefgründig, einfach, bescheiden und doch so genial.

Diese kleinen raffinierten Biester, schaffen es sogar, dass wir die besten Partys absagen. Irgendwie freiwillig, weil es uns nun so wichtig ist, sie friedlich in ihrem Bettchen schlafen zu sehen. Um sofort zur Stelle zu sein, wenn in ihren Träumen dunkle Wolken aufziehen die sie unruhig werden lassen.

Sie lassen uns die grausamste Form der Sehnsucht spüren, wenn wir nicht in ihrer Nähe sein können und sie verschaffen uns das höchste Glücksgefühl, wenn wir sie nach einer Zeit der Trennung endlich wiedersehen und in unsere Arme nehmen können.

Es besteht kein Zweifel: Kinder können zaubern! Unglaubliche Magie.

Wohlstandsdemenz zerstört Gesellschaft und Umwelt!

Wohlstand macht dement. Es kann gar nicht anders sein.

Wie lässt es sich sonst erklären, dass der gemeine Wohlstandsgermane Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr exakt den gleichen Weg zur Arbeit geht und Morgen für Morgen einen aus China importierten Pappbecher benötigt, um sich seinen täglichen Morgenkaffee hinter die Binde zu kippen?

Wie lässt es sich erklären, dass der germanische Wohlstandsbürger immer wieder staunend an der Kasse des Supermarktes feststellt, dass er seinen gigantischen Wohlstandswochenendeinkauf irgendwie nach Hause transportieren muss und dafür schon wieder neue Plastiktüten kaufen muss?

Wie lässt es sich erklären, dass der vom Wohlstand gesegnete Bürger beim Betreten eines dunklen Raums intuitiv und zielgenau den Lichtschalter betätigt und sich kurze Zeit später beim Verlassen der Räumlichkeit nicht mehr erinnern kann, dass es überhaupt Lichtschalter gibt?

Wie lässt es sich sonst erklären, dass der verwöhnte Wohlstandsmensch allerorten Geschäfte und Shoppingcenter voller Waren wie im Schlaraffenland erwartet, bei Amazon & Co. einkauft und sich gleichzeitig über die vielen LKWs auf deutschen Autobahnen beschwert?

Muss man nicht krank sein, um nicht zu verstehen, dass verschmutzte Luft, belastetes Wasser und Nahrung voller Chemie früher oder später krank machen?Muss man nicht krank sein, um Konsum mit Glück zu verwechseln?

Was musste mit Menschen geschehen, die lieber tausende Textnachrichten über ihre Smartphones versenden, statt miteinander zu sprechen?

Wie schlimm muss es um Menschen stehen, die meinen in einer Art vollautomatischen Demokratie zu leben, wo es ausreicht alle paar Jahre Kreuzchen auf Wahlzettel zu setzen?

Ist der Wohlstandsmensch im Endstadium seiner Wohlstandsdemenz angekommen, wenn er die Sehnsucht nach einem Leben in einer Diktatur und unter einem starken Anführer entwickelt hat?

Wie könnte die Behandlung einer solchen Erkrankung erfolgen? Was müssten die Inhaltsstoffe einer wirksamen Medizin gegen Wohlstandsdemenz sein?

Ganz sicher Bescheidenheit, Sparsamkeit,  Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Respekt, Leidenschaft und Engagement. Ganz sicher Herz, gesunder Menschenverstand und Liebe.

 

Danke Bully!

Ich komme gerade aus dem Kino, und dieses verwandelte sich heute Abend urplötzlich in eine Zeitmaschine. Diese riss mich mit sich zurück, weit zurück in die graue, triste, traurige, sozialistische DDR-Zeit.

Eine Zeit zwischen guten Freunden, sorglosen Kindertagen, Bevormundung, Bespitzelung, Demütigung, Misstrauen und Angst. Kurzen Momenten von Mut und Hoffnung und tiefen Tälern aus Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht.

Wer es wagte das herrschende System nur leise, ganz leise in Frage zu stellen, bekam dessen Allmacht in ganzer Härte und Gnadenlosigkeit zu spüren. Im Bruchteil einer Sekunde wurde klar, wie klein, machtlos und unbedeutend man war. Die graue, hörige, ferngesteuerte Masse setzte sich bei Bedarf auf Gleichschritt geschaltet in Gang und walzte jeden Keim von Freiheit und gesundem Menschenverstand tausendfach nieder.

Perfekte Diktaturen funktionieren am besten mit Menschen, die sich gerne führen und fernsteuern lassen. Diktaturen sind perfekt darin, der Masse den gesunden Menschenverstand abzutrainieren, Herz und Verstand zu rauben.

Und wie aus dem Nichts tauchen dann diese Menschen auf, die sich mit einem mühevoll selbstgenähten Ballon in die Lüfte erheben und allen Widrigkeiten zum Trotz, den Weg in die Freiheit finden.

Danke Bully Herbig! Danke für dieses Statement. Danke für diesen gelungenen Film. Nie wieder Sozialismus! Nie wieder Diktatur!

 

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Beendet diesen Kurs der Belanglosigkeit und macht Maaßen zum Pabst!

Befördert Maaßen zum Papst, baut ihm einen Tempel oder Dom mitten in Berlin, zahlt ihm monatlich eine Million Euro Gehalt, aber lasst endlich weißen Rauch aufsteigen und uns um die wahren Herausforderungen unserer Zeit kümmern.

Rente? Wohnungen? Jobs? Digitalisierung?

Nein, lasst uns über unseren blauen Planeten sprechen und entsprechend handeln.

Ob wir in Zukunft an Feiertagen digitalen Entenbraten mit Algorithmusklößen essen werden, ob auf einem unbewohnbaren Planeten noch Wohnungen gebaut und Renten ausgezahlt werden müssen, ist die Frage, welche wir zu beantworten haben.

Statt dessen Belanglosigkeit als Kurs auf allen Ebenen. In der Politik von ganz rechts bis weit links außen. In den reichweitegetriebenen Redaktionsstuben sowieso. Dankbar wird jede Sau, die ein paar Likes und Shares verspricht durchs bundesdeutsche Dorf getrieben.

Die (a)sozialen Netzwerke erfüllen ihren Zweck als digitalisierter Pranger viel besser als der mittelalterliche Vorgänger.

Der Wohlstandsmensch sägt wild und hysterisch diskutierend am Ast auf dem er sitzt. Ritsch ratsch!

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