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Schlagwort: Umweltschutz

Klimaschutz

Rettet die Erde! Wählt die Europäische Klimaschutz Partei – EKP!

Nie war es einfacher eine Wahl zu gewinnen, denn alle wollen unser Klima schützen. Es gibt niemanden, der das nicht will. Was für ein gigantisches Wählerpotenzial.

Schüler streiken seit Monaten jeden Freitag um unseren Planeten zu retten. Ihre Eltern und viele andere Erwachsene, ja sogar Politiker, finden das großartig. Wieder andere Klimahelden kaufen sich extra ein E-Auto.

Was für eine riesige Flut an Wählerstimmen!

Seit der Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen seinen Bericht zur Artenvielfalt veröffentlicht hat ist klar: Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht! Die Zahl der Arten nimmt drastisch ab und schuld daran ist der Mensch.

Sofort schnellt die Anzahl der artenschützenden Menschen in die Höhe.

Und schon wieder hat sich das Wählerpotenzial für eine echte Klimschutz-Partei wie die EKP deutlich erhöht. Natürlich muss eine wirklich neue und unbelastete Partei für die Weltenrettung antreten. Den etablierten Parteien traut kaum noch jemand die Kraft für grundlegende Veränderungen zu. Die Nähe der Politik zur Autoindustrie, zur Verpackungsindustrie und beispielsweise zum Glyphosat-Konzern Bayer ist einfach zu groß.

Die rechten und linken Chaoten tragen zwar die „unsinnig-lustigsten“ Wahlplakate zum Wahlkampf bei, aber wählbar sind diese Populisten für echte Klimaretter nicht.

Seit Robert Habeck von den Grünen seine Accounts in den (a)sozialen Netzwerken gelöscht hat, erreicht er die streikenden jungen Klimahelden und deren Eltern kaum noch. So ein Pech!

Somit klafft eine riesige “Klima-Lücke” im gesamten europäischen Parteienspektrum. Das ist unsere Chance. Klimaretter aller Länder vereinigt euch!

Unser Parteiprogramm ist von einer kompromisslosen Radikalität zur Rettung der Erde und all ihrer Bewohner geprägt. Es kann keine höhere Mission geben.

Bist Du dabei?

Die wichtigsten Inhalte unseres Programms wird alle Klimaretter der Erde überzeugen und vereinigen. Die Kernpunkte sind:

  • Alle Bundesbürger müssen ab sofort klimaneutral wohnen. Das erfordert eine staatlich überwachte Zuweisung von Wohnraum. Pro Erwachsenen werden nur noch 12 Quadratmeter und pro Kind 6 Quadratmeter Wohnraum genehmigt. Das gilt auch für Eigentümer. Die Heizungsanlagen werden entweder zentral oder durch den Bezirksschornsteinfeger auf eine Raumtemperatur von 17,5 Grad Celsius eingestellt und verplombt. Ab einer Außentemperatur von 18 Grad Celsius werden alle Heizungsanlagen in Deutschland abgeschaltet.
  • Ab sofort wird ein Flugvertbot für alle zivilen Flüge verhängt. Flughäfen werden zu Wohn- und Altenheimen u.ä. umgebaut.
  • Die Autoindustrie wird verstaatlicht. Die Produktion von Fahrzeugen  mit Verbrennungsmotoren eingestellt. Die Produktion von E-Autos wird auf ein Minimum reduziert. Bis die Produktion von Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis serientauglich anglaufen ist, werden Autos für den privaten Gebrauch nur noch im Rahmen eines Car-Sharing-Systems zur Verfügung stehen. Durchschnittlich 8 Bundebürger werden sich ein Fahrzeug teilen und über entsprechende Apps Fahrgemeinschaften organisieren.
  • Öffentliche Verkehrsmittel stehen ab sofort allen Bundesbürgern kostenfrei zur Verfügung. Für die Nutzung der Bahn-Fernstrecken, kann jeder Bundesbürger ab sofort eine BahnCard 100 zweiter Klasse für 99 Euro pro Jahr erwerben und die BahnCard 100 für die erste Klasse kostet 14.950 Euro pro Jahr.
  • Smartphones, Tablets usw. werden künftig durch die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation zugeteilt. Jeder Bundesbürger hat alle 7 Jahre Anspruch auf den Erwerb eines neuen Smartphones bzw. Tablets.
  • Derzeit werfen die Bundesbürger pro Jahr und Kopf 50 Kilogramm wertvolle Lebensmittel weg. Deshalb erfolgt ab sofort die Zuteilung aller Lebensmittel per Barcode aufs Smartphone. Die Rationierung wird nach Alter und Gewicht im Zentralrechner des  Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen individuell auf den jeweiligen Mindestbedarf des einzelnen Bürgers berechnet. Wer über die berechnete Ration hinaus Lebensmittel erwerben möchte, muss einen entsprechenden Antrag stellen.
  • Einweg- und Plastikverpackungen aller Art werden mit sofortiger Wirkung verboten. Jeder volljährige Bundesbürger kann sich in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen gegen Vorlage des Personalausweises zwei Öko-Einkaufstaschen abholen.
  • Die Einfuhr von nicht lebensnotwendigen Waren wird mit Strafzöllen von 100 % belegt.
  • Kreuzfahrten werden mit sofortiger Wirkung verboten. Alle Kreuzfahrtschiffe werden stillgelegt bis deren klimaneutraler Antrieb möglich ist. In den Skigebieten werden mit sofortiger Wirkung Schneekanonen u.ä. verschrottet.
  • Die Rüstungsindustrie wird verstaatlicht. Bis zum Abschlulss eines weltweiten Total-Abrüpstungsabkommens wird die Produktion auf ein Minimum reduziert und danach komplett eingestellt.
  • Der Abbau von Braunkohle wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Sämtliche Braunkohlekraftwerke werden geschlossen. Die Bundesbürger bekommen über eine saatliche Energieagentur künftig ein limitiertes Energiebudget bestehend aus Gas, Strom und Trinkwasser zugewiesen. Die Einhaltung der Budgets wird streng überwacht. Eine Zukauf von Strom, Gas oder Trinkwasser über das jeweilige Limit hinaus ist ausgeschlossen.
  • Sofortige Abschaffung des Bargeldes und Totalüberwachung des Konsumverhaltens aller Bürger. Neben der Zuteilung von Nahrungsmitteln, wird künftig auch Kleidung auf den Mindestbedarf rationiert. Kreditkarten, PayPal-Konten, Apple-Pay usw. werden nach erreichen des persönlichen Limits für den Erwerb entsprechender Produkte gesperrt.

Sicher werden noch weitere drastische Maßnahmen nowendig sein, um die Rettung unseres Klimas und unseres wundervollen Planeten sicherzustellen, aber mit diesem ersten wichtigen Maßnahmenpaket werden wir die Herzen aller Klimaretter im Sturm erobern.

Der Wahlsieg wird unser sein. Die Zukunft gehört uns.

Es lebe der aktive Klimschutz ohne Wenn und Aber. Es lebe die Erde.

Wer ist mit dabei? Wer gibt uns seine Stimme?

Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorbei! Bekundet Eure Solidarität und Zustimmung hier in den Kommentaren. Auf gehts!

www.k2-training.de

Streiken fürs Klima ist wie kacken für den Frieden!

Es war 1987 und ich steckte bis zum Hals im faulen Sozialismus der Deutschen Demokratischen Republik. Als ich eines Tages meinen Neffen aus dem Kindergarten abholte, fragte ich ihn was er gemacht hätte.

Seine Antwort lautete: „Eine Kackwurst für den Frieden!“.

So war das damals im Arbeiter- und Bauernstaat, da kämpften schon die Kleinsten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für Frieden und Sozialismus. Für alle, die nicht im Unrechtsstaat DDR leben mussten, sei hier noch erklärt, dass tatsächlich in den Kindereinrichtungen schon die kleinsten Knirpse per Losungen und Parolen, wie „Kacken für den Frieden“, auf den Klassenkampf vorbereitet wurden. Ich gebe zu, diese großartige Tat meines Neffen zur Erhaltung des Weltfriedens bis zum heutigen Tage  ausgeblendet und beinahe vergessen zu haben.

Als ich aber las, dass heute Schüler die Schule schwänzen und das als Demonstration für den Klimaschutz deklarieren, war mein Erinnerungsvermögen wieder voll da und stellte umgehend die Parallelen zur sozialistischen Variante derartigen Schwachsinns her.

Ausgerechnet die Generation junger Leute, die von ihren Eltern mit dem Diesel-SUV Tag für Tag möglichst bis ins Klassenzimmer chauffiert und ebenda wieder abgeholt werden, demonstrieren fürs Klima? Ausgerechnet die jungen Menschen, welche sich Tag für Tag in der Pause beim Bäcker gegenüber der Schule Coffee to go im Pappbecher kaufen, demonstrieren für  Klimaschutz? Junge Leute, die sich nicht vorstellen können, dass man einen Lichtschalter beim Betreten UND Verlassen eines Raumes betätigen kann, demonstrieren für den Schutz unseres Planeten? 

Ausgerechnet die Generation junger Wohlstandsmenschen, die ihren eigenen Wert und den anderer Menschen, über den Besitz des neuesten Smartphones definieren, sind nun Klimaschützer, weil sie Schuleschwänzen zur Demonstration umdeuten?

Die Auswirkung der Kackwurst meines Neffen auf den Weltfrieden beschreibt 1:1 die Wirkung der Schulschwänzer auf das Weltklima.

Die jungen Leute haben auf sehr clevere Art und Weise ihre Eltern unsere Politiker, Würdenträger der Kirchen und Gewerkschaften beobachtet und analysiert. Sie haben offensichtlich daraus gelernt, dass es heute mehr denn je ums WIRKEN und nicht ums BEWIRKEN geht.

Symbolpolitik bewegt nichts, blendet und täuscht gekonnt über seine Wirkungslosigkeit hinweg. Deutschlands Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 wird uns als gigantischer Fortschritt verkauft. Was könnten wir alle bewegen, wenn wir uns bewegen würden? Hin zur Bescheidenheit nur das zu verbrauchen, was wir wirklich brauchen.

Mal schauen, was aus diesem „ambitionierten“ Kohleausstiegsplan wird, wenn irgendwann rechte Populisten die Mehrheit im Bundestag abbilden. Kein Problem für die urbanen Wohlstandsumweltschützer, die in ihrer Loft im angesagtesten Stadtteil leben und jeglichen Bezug zur Natur längst verloren haben. Statt klug und durchdacht Strom zu sparen, buchen die einfach einen Ökostromtarif. Je teurer, umso höher ist das im Tarif inkludierte gute Gewissen und das erhebende Gefühl, besser als die anderen zu sein.

Auch hier lohnt sich eine gedankliche Verbindung zum Tagwerk meines Neffen. 

Kommt das Auto ins Spiel, gerät die emotionale Welt sehr vieler Wohlstandsgermanen aus dem Gleichgewicht. Besonders tragisch sind Wortkombinationen wie Auto und Tempolimit, Diesel und Fahrverbot oder PKW und Feinstaub.

In Hamburg wurden in 2018 die Stresemannstraße und die Max-Brauer-Allee für Dieselfahrzeuge gesperrt und das bietet ein ganz wunderbar anschauliches Beispiel von Symbolpolitik, denn beide Straßen liegen ungefähr 8 Kilometer Luftlinie vom Hamburger Hafen entfernt. Angeblich produzieren ja die 15 größten Seeschiffe mehr Schwefeloxide als alle Autos der Welt. Kein Problem, denn wenn es zu verzwickt wird, steigen im Ernstfall 112 Lungenärzte aus der Versenkung empor und liefern pseudowissenschaftlichen Balsam für die geschundene germanische Autofahrerseele.

Auch der Pneumologe ist nur ein Mensch und braucht Aufmerksamkeit. Jeder Dschungelcamp-Promi hat wahrscheinlich mehr Follower auf Instagram als alle Lungenärzte Deutschlands zusammengenommen.

Wenn wir also unseren Kindern und Enkelkindern weiterhin „WIRKEN STATT BEWIRKEN“ vorleben, wird sich auch in Zukunft nichts Wirkungsvolles zum Erhalt unseres wunderbaren Planeten tun. So wird wohl Steven Hawking recht behalten, indem er prophezeite, dass der Menschheit nur noch 100 Jahre bleiben, um eine unbewohnbare Erde zu verlassen.

Wer also das Schwänzen des Unterrichts so clever verkauft, dem gönne ich jeden freien Tag, hoffe aber, dass wenigstens die Spur eines schlechten Gewissens bleibt, denn das wäre ein Zeichen für einen Rest verbliebenen Realitätssinns!

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Unsere Verlogenheit rodet Wälder!

„Teile dieses Bild, wenn Du auch für den Erhalt des Hambacher Forstes bist!“

So und ähnlich kann man bequem von zu Hause seinen ganz persönlichen Beitrag zur Rettung des Planeten Erde leisten. Wenn das langweilig wird, geht man zur Rettung des Abendlandes über oder verteidigt mit einen geteilten Bildchen unsere christlichen Werte.

Man kann am Notebook sitzend oder auf sein Smartphone starrend so ein guter Mensch sein. Dazu gibt es einen leckeren Kaffee frisch mit einer Kapselmaschine zubereitet, welche ganztägig mit zahllosen anderen Gerätschaften im Standbymodus auf ihren Einsatz wartet.

Trotz des schönen Wetters, rödelt im Bad schon seit eineinhalb Stunden der Wäschetrockner. Im Wohnzimmer flimmert völlig unbeachtet der große 55 Zoll Full HD Fernseher vor sich hin. Das Klingeln an der Tür signalisiert das Eintreffen des Packetboten und der bestellten Weihnachtsbeleuchtung für das ganze Haus.

Der Countdown läuft für die schönste Zeit des Jahres in der tausende blinkende Lichter die friedenbringende Weihnachtszeit illuminieren. Das mit dem Frieden klappt nicht so gut dafür löst die Weihnachtsillumination alle Jahre wieder, im Januar eine saftige Stromrechnung aus.

Spaß beiseite! Wir werden es erleben, der Hambacher Forst wird gerodet. 350 Jahre alte Bäume werden fallen. Hainbuchen, Stieleichen große und kleine Bäume. Die Kolonien, der vom Aussterben bedrohten Bechsteinfledermaus, werden ihren Lebensraum verlieren.

Ein Verbrechen an Flora, Fauna, an unzähligen Lebewesen. Ein unglaubliches Verbrechen an unserer Umwelt. Ausführender ist der Energiekonzern RWE und Auftraggeber sind wir alle.

Wir Wohlstandsmenschen klagen, wenn der Energiepreis steigt und machen munter weiter mit unserer alltäglichen Verschwendung von Strom und Energie in jeglicher Form. Unsere Verschwendungssucht hat unglaubliche Ausmaße angenommen. Wir teilen auf Facebook & Co. Bildchen und meinen damit etwas bewirken zu können.

Wie lächerlich!

Lächerlich, peinlich und traurig vor allem, dass der Zusammenhang zwischen unserer Energieverschwendung und der Rodung des Waldes für den Braunkohleabbau unerkannt bleibt.

Darauf ein Bildchen!

 

 

 

 

 

 

 

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Marlene Dietrich und mein neues Auto!

Im Juni und Juli habe ich mich selbst zum Versuchskaninchen gemacht. Ich wollte herausfinden, ob ich als „Vielreisender“ überhaupt noch ein Auto benötige. Als „Vielbahnfahrer“ und „Hardcorenutzer“ öffentlicher Verkehrsmittel lag diese Option nahe.

Um es vorwegzunehmen, seit 01.08.2018 habe ich nun doch wieder ein neues Auto. Da ich fest davon überzeugt bin, dass es niemals umweltfreundliche, sondern immer nur mehr oder weniger umweltfeindliche Autos geben kann, besteht mein Beitrag darin, mein Auto nur zu nutzen, wenn es für mich keine Alternative dazu gibt.

So ergab es sich, dass meine komplizierte Tourenplanung nur funktionieren konnte, wenn ich mit meinem Auto von Berlin nach Nürnberg fahren würde. Mitten im Sommer, bei schier tropischen Temperaturen, ungefähr 439 Kilometer auf der Autobahn A9 im wohltemperierten Wagen. An das Gedudel, welches mich zeitweise aus dem Autoradio begleitete, kann ich mich nicht erinnern, aber ein Song blieb mir im Gedächtnis und sollte mich später auf ungeahnte Weise wieder einholen: „Sag mir wo die Blumen sind“ gesungen von Marlene Dietrich.

In Nürnberg angekommen, hieß es schnell einen Parkplatz finden, den Koffer zu schnappen und zum Bahnhof zu sprinten, denn die Weiterfahrt nach Konstanz stand an. Mein schönes neues Auto würde nun fast zwei Wochen in der fränkischen Metropole auf meine Rückkehr warten. Deshalb noch ein prüfender Blick, ob soweit alles in Ordnung war.

Das war es und das war es auch nicht.

Ich kam erst später im ICE sitzend darauf, was nicht stimmte: Mehr als 400 Kilometer Autobahnfahrt durch unsere hochsommerliche Heimat und an meinem Auto fanden sich kaum Spuren von Insekten. Noch vor zehn Jahren, hätte man im Sommer keine 100 Kilometer fahren können, ohne dringend die Windschutzscheibe säubern zu müssen.

Sag mir wo die Insekten sind, wo sind sie geblieben… Wann wird man je verstehen? Wann wird man je verstehen?

Was nützen uns die Segnungen einer digitalisierten Welt, wenn unser blauer Planet vor die Hunde geht?

 

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