Der Kontaktexperte

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Schlagwort: Digitalisierung

Future

Disruptive Showmaster mit künstlicher Intelligenz

Echte Macher, wahre Unternehmer, anpackende Pragmatiker und coole „Ärmelhochkrämpler“ halten es mit der Zukunft so wie es Abraham Lincoln wunderbar treffend auf den Punkt brachte:

„Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird.“

Wer im HIER und HEUTE etwas von Bedeutung zu sagen, zu bieten und zu tun hat, der hat weder Zeit noch die Motivation permanent von irgendwelchen Zukunftsvisionen zu faseln. Wer im HIER und HEUTE etwas Abrechenbares für seine Kunden, Geschäftspartner, Freunde, Familie und unsere Gesellschaft leistet, muss nicht in die Ferne schweifen und Geschichten aus der Kristallkugel erzählen.

Wer im HIER und HEUTE nichts Zählbares auf die Habenseite der Wertschöpfung einzahlen kann, muss sich zwangsläufig als moderner Wahrsager und digitaler Kaffeesatzleser in Szene setzen.

An Sprüchen wie: „So geht Zukunft…“ oder „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.“ kann man diese pseudodisruptiven Neuzeit-Orakel gut erkennen.

Auf den Profilfotos ihrer Accounts in den (a)sozialen Netzwerken tragen sie gern ein Mikrophon oder Headset zur Schau. Da sie scheinbar kaum etwas anderes zu tun haben, „sülzen“ sie irgendwelchen dahingestammelten Blödsinn per Smartphone-Video in die Welt und lassen sich mit Standard-Floskeln ihrer oberflächlichen Follower feiern.

Eine Profilerin mit seltsamer Frisur, scheint den im Jahre 2002 in Berlin verstorbenen Horst Wendland, Produzent der Edgar Wallace Filme aus den 1960er Jahren, wiederbelebt zu haben. Diese Dame stellt Schwarz-Weiß-Grusel-Videos mit Führungs-Binsenweisheiten ins Netz und erzielt damit irren Erfolg oder mindestens unglaubliche Reichweiten.

Das Schein-Erfolgsrezept lautet:

Mach irgendwas mit New Work und Disruption. Natürlich dürfen Begriffe wie Digitalisierung und Transformation nicht fehlen. Extrem wichtig ist ein Expertenstatus in Sachen künstlicher Intelligenz. Wichtig ist das Profilfoto mit Mikrofon. Am besten so ein kleines Mini-Mikrofon, denn dieses gilt als sicherer Beweis dafür, dass man zu den Top Keynote Speakern gehört. Poste ab und zu einen Screenshot von deinem millionenschweren Google AdSense Account, der beweist, dass Du zu den ganz großen Fischen im digitalen Teich gehörst. Und ganz besonders wichtig sind die Smartphone-Videos in denen man einfach so drauflos labert, ohne zu wissen, was man eigentlich sagen wollte. Bei Smartphone-Selfie-Videos hilft nur eine Strategie: Viel hilft viel! Hau die Dinger raus. Am besten jeden Tag eins. 

Während sich die disruptiven Digital-Transformierer in den (a)sozialen Netzwerken gegenseitig „zumüllen“, laufen die Dinge in der realen Welt deutlich langsamer, dafür aber beständig. Vielleicht werden wir in 20 Jahren von autonom fahrenden Autos ins Büro oder durch den Stadtverkehr zum Flughafen gebracht? Sicher ist, dass dann immer noch  ein Pilot aus Fleisch und Blut im Cockpit des Flugzeugs sitzen wird. 

Und es ist weder schlimm noch ungewöhnlich, dass es noch so lange dauert, bis die digitalen Märchen von heute wahr werden, denn machen, forschen, entwickeln und reale Werte schaffen ist nun einmal deutlich anstrengender und zeitintensiver als Keynotes zu „speaken“.

Disruptive Selbstzerstörung kann der Theoretiker leicht und schmerzfrei predigen. Es am eigenen Leib in die Tat umzusetzen ist alles andere als ein vergnüglicher Modetrend.

Wer wenig bis nichts im HIER und JETZT zu bieten hat, muss zwangsläufig in zukunftsferne unüberprüfbare Sphären ausweichen.

Wer heute ein gutes Brot gebacken hat. Wer heute einen jungen Menschen vom Sparen überzeugte. Wer heute einer alten Dame seinen Sitzplatz in der überfüllten Straßenbahn überließ. Wer heute ein gutes Buch oder eine gute Zeitung las und sich Zeit für Details und Zusammenhänge nahm, der hat mehr für unsere Zukunft getan, als alle digitalen Showmaster zusammen. 

Die Zukunft wird frei nach Lincoln Tag für Tag im HIER und JETZT gestaltet. Am besten mit Blick auf die Menschen, auf die Erhaltung der Natur und unseres Planeten.

digitaler überwachungsstaat

Alexa, wie geht es eigentlich Erich Mielke?

In letzter Zeit muss ich immer wieder an den 1. November 1994 und an das letzte großartige Buch von Roger Willemsen denken: „Wer wir waren“. Warum?

An jenem fernen Novembertag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen erstmals meine persönliche Stasiakte einsehen zu dürfen. Als Freigeist und Hobbymusiker mit Band hatte ich in der Deutschen (Un)Demokratischen Republik die Aufmerksamkeit der Genossen aus dem „Mielke-Ministerium“ auf mich gezogen. Es war schon kurios, armselig, banal, erschreckend und gefährlich zugleich, was da so „zusammengespitzelt“ und zusammengereimt wurde. Besondere Brisanz ergab sich vor allem durch WEN dies geschah. 

Ich mache es kurz: Niemand kann sich ernsthaft so einen Überwachungsstaat wünschen, außer die Unterdrücker, die einen solchen Staat lenken. Und das gilt heute mehr, denn je!

Kürzlich las ich wie unglaublich toll es ist, wenn Alexa einen guten Morgen wünscht. Und das war nur der Anfang einer ganzen Reihe grandioser Nachrichten, denn Alexa kann Fragen beantworten wie zum Beispiel:

  • Alexa, wie ist das Wetter [optional mit Ortsangabe]?“
  • „Alexa, wird es morgen regnen?“ (ohne Garantie!)
  • „Alexa, wann ist Winteranfang?“
  • „Alexa, warum ist der Himmel blau?“
  • „Alexa, welches ist der höchste Berg der Erde?“

Diese Alexa kann unglaubliche Dinge tun. Zum Beispiel Licht einschalten. Was für ein Mehrwert für unser Leben! Alexa kann unseren Lieblingsradiosender Zehntelsekunden schneller einstellen, als wir es bisher mit  der Speichertaste an unserem Radio hinbekommen hätten. Wenn man diese Zeitersparnis auf 100 Jahre hochrechnet, reicht das für ein LIKE unter einem schönen Katzenfoto auf Facebook!

Liebe Alexa-Fans, stellt euch vor es hätte in der DDR einen Versandhandel gegeben, bei dem man sich seinen eigenen Stasispitzel zur persönlichen Überwachung hätte bestellen können. Ihr wärt dort die besten Kunden mit Platin-Staus gewesen. Wer per Fitnesstracker & Co. seine Joggingrunde, seine Herzfrequenz, die Schrittanzahl und tausend andere Daten mit der ganzen Welt teilt, spielt in der gleichen Liga der Ahnungslosen, die offensichtlich vor lauter “Aufmerksamkeitsgeilheit” nichts zu verbergen haben. Wir haben unsere Privatsphäre dem Wunsch nach mehr und mehr oberflächlicher Aufmerksamkeit geopfert, haben eine handvoll echter Freunde gegen eine Karawane anonymer Follower getauscht.

Es ist völlig idiotisch zu glauben, dass der technische Fortschritt prinzipiell schlecht ist. Genaus idiotisch ist es aber auch zu glauben, dass technischer Fortschritt per se gut ist und völlig unkritisch hingenommen werden sollte. Hier baut sich die gedankliche Brücke zu Willemsens Buch.

“Wer wir waren“ ist eine Mahnung an die Menschen, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen und der Gedankenlosigkeit und Oberflächlichkeit zu entrinnen. Willemsen analysiert messerscharf, welche absurden Fehleinschätzungen wir als moderne Wohlstandsmenschen treffen. Er benennt dabei sehr genau, welche unserer Annahmen völlig irrsinnig sind. Zum Beispiel, dass alles, was neu ist, immer auch besser ist. Wir leben für die Zukunft, schmieden uns grandiose Pläne und glauben unermüdlich daran, dass alles später besser sein wird. Die Zukunft ist für uns immer positiver als die Gegenwart und darüber vergessen wir, dass diese Gegenwart unsere reale Lebenszeit ist. Und die ist alles, was wir haben.

Roger Willemsen war kein Freund von Smartphones. Wer „Wer wir waren“ gelesen und sich mit den heutigen “Smartphone-Krankheiten” beschäftigt hat, kann das gut verstehen, denn Aufmerksamkeit wird zum wertvollsten Gut und der Konsum zum Heilsversprechen. Die Menschheitsgeschichte ist reich an Beispielen in denen die Ethik immer wieder unter die Räder der Gier und des Macht- und Gewinnstrebens geriet. Wer es heute wagt nur leise Zweifel am allgemeinen Digitalisierungswahn zu äußern gerät genauso schnell unter Verdacht ein Bremser, Nörgler und Ewiggestriger zu sein. Im Strom der Lemminge, die sich heute gerne von allwissenden Keynote Speakern anführen lassen, bleibt weder Platz noch Zeit für ein reflektierendes Innehalten. 

Heute kann ich als Vater meine Kinder fragen: “Was wollt Ihr mal werden?” und erhalte Antworten wie: Polizist, Tierärztin und Feuerwehrmann. Aber auch das wird wohl schon bald der Vergangenheit angehören. Wer werden wir also sein? Gelangweilte Konsumidioten die Influencern beim „Unboxing“ zuschauen, während unser Planet vor die Hunde geht?

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Unternehmen sicher an die Wand fahren. Eine Anleitung.

Für ein solches Vorhaben ist es wichtig möglichst viele Vertriebstheoretiker im Unternehmen zu haben. Stehen in den eigenen Reihen nicht ausreichend Vertriebstheoretiker zur Verfügung, müssen unbedingt „Externe“ an Bord geholt werden. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, wenn ein Unternehmen platt gemacht werden soll.

Damit diese ihre Wirkung schnell entfalten können, gilt es möglichst viel Spielraum für die Durchführung zahlloser Meetings bereitzustellen. Je mehr Meetings umso besser,  denn Vertriebstheoretiker lieben es kopflos von Meeting zu Meeting zu hetzen. Das erhöht ihre gefühlte Wichtigkeit. Außerdem stellt man so zielgenau sicher, dass die Vertriebstheoretiker zu den Meetings völlig unvorbereitet erscheinen.

Schon bald läuft es wie geschmiert. Da Kunden besonders gerne Produkte und Dienstleistungen kaufen, die ihnen von Nutzen sind, bringt man Unternehmen ganz besonders wirkungsvoll in Schwierigkeiten, indem man den Kunden mehr und mehr nutzlose Produkte, Dienstleistungen und Services bietet. Um Unternehmen mit möglichst hoher Geschwindigkeit an die Wand zu fahren hat es sich bewährt langjährige Stammkunden, welche dem Unternehmen seit Jahrzehnten die Treue halten, nachhaltig zu verärgern.

Dazu machen die Vertriebstheoretiker recht schnell umfangreiche Vorschläge in Form bunter Power Point Präsentationen mit tollen Diagrammen und sinnreichen Metaphern. Da Vertriebstheoretiker entweder noch nie oder vor sehr, sehr langer Zeit Kontakt zu echten Kunden hatten, entwickeln sie zielsicher Produkte und Dienstleistungen, die wirklich niemand braucht. Ein besonders beliebter wie effektiver Weg ist es, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen Schritt für Schritt herunter zu sparen und gleichzeitig den Preis zu erhöhen.

Preiserhöhungen ohne einen Grund den die Kunden verstehen und akzeptieren, sind dabei besonders wirkungsvoll. Zeitungsverlage können zum Beispiel massiv am redaktionellen Inhalt sparen und gleichzeitig, bei immer schlechterer Zustellung, den Preis fürs Abo erhöhen. Wenn man dabei die psychologische Schallmauer von  monatlich 40 Euro durchbrechen kann, ist das nahezu perfekt.

Banken können ihre Kontoführungsgebühren kräftig erhöhen und parallel Filialen schließen. Das ist einfach umzusetzen und die Wirkung ist überzeugend.

„Stammkunden verärgern“ bringt zusätzliche PS ins Spiel.

Dazu entwickeln Vertriebstheoretiker neuerdings besonders gern Modelle zur Angebots- und Preisdifferenzierung. Ein wunderbar effektives Paradesbeispiel aus der logischen Welt der Vertriebstheoretiker begegnete mir kürzlich bei einem Zeitungsverlag. Den langjährigen Abonnenten präsentierte man zügig hintereinander zwei Preiserhöhungen mit denen der Abo-Preis auf  konsequente 45 Euro monatlich anstieg.

Zeitgleich wurde direkt aus der Theorie ein neues Preismodell in die reale Welt des Regionalmarktes geworfen. Und so zahlten die treuen Abonnenten, welche in den vergangenen Jahren jede Preiserhöhung brav geschluckt und zahllose Rechtschreibefehler sowie eine Zustellung nach dem Zufallsprinzip großzügig toleriert hatten, ab sofort 45 Euro monatlich für ihre Zeitung. Neukunden kamen aufgrund der ausgeklügelten Preisdifferenzierung bereits für 19,90 Euro pro Monat in den Genuss der gleichen regionalen Tageszeitung.

Damit allein hätte sich das Tempo Richtung Wand ganz maßgeblich erhöhen lassen, aber das war den Theorie-Profis nicht genug. Feuerwehrleute würden sagen, es kam zusätzlich ein hocheffizienter Brandbeschleuniger zum Einsatz: eine windige externe Agentur zur Neukundengewinnung auf Provisionsbasis. Diese erkannte schnell, dass man mit dem differenzierten Preismodell ordentlich Ärger erzeugen und diesen wiederum unmittelbar in Geschäft verwandeln konnte. Als die ersten verärgerten langjährigen Abonnenten an der Promo-Theke ihrem Frust freien Lauf ließen, war man kurz ratlos. Doch schnell entwickelte sich daraus ein lukratives Geschäftsmodell. Schließlich musste Abonnent Klaus Müller nur kündigen, um zeitglich auf den Namen seiner Frau das neue „Schnäppchen-Abo“ abzuschließen. Kann man auch mit Kindern, Enkeln und Nachbarn hinbekommen.

Die Wand kommt näher! Zeit die Zeitung zu verkaufen.

Fazit: Die Dresdner Bank verschwand einst vom Markt, weil Vertriebstheoretiker ganze Arbeit geleistet hatten. Während sich die Blase am neuen Markt schon zum Bersten prall gefüllt mit Anlegergeld vollgesaugt hatte, verführte die Dresdner Bank ihre treuen Kunden mit dem Slogan „Ein Sparbuch ist ein Buch, was man sich sparen kann!“ sicher angelegtes „Sparbuchgeld“ auf DIT-Aktienfonds umzuschichten. Die Blase platzte und die einst so sicher angelegten „Spargroschen“ waren weg. Danach wurde das Tempo, mit dem es schließlich auch folgenschwer gegen die Wand ging, wirkungsvoll erhöht, indem man Baufinanzierungen nur noch über supermegagünstige Zinsen verramschte. Diese „Aldi-Konditionen“ ließen keinen Spielraum für Risikorücklagen und als die Baufinanzierungen der Bank um die Ohren flogen, war der Aufprall an der Wand perfekt.

In Berlin an der Havel gibt es einen Bootsverleih, der unter anderem auch Modul Kajaks der Firma Mercury verkauft. Als ich einen solchen für meine Paddeltouren im Spreewald käuflich erwerben wollte, lernte ich den Inhaber, einen braungebrannten Naturmenschen, kennen und dieser arbeitete nach dem gleichen Prinzip wie die berühmte Firma Apple aus dem Silicon Valley.

Das ging so: Am Ende einer begeisternden „Paddelprobefahrt“ auf der Havel, wollte ich meiner Frau zeigen, wie ein versierter Verkaufstrainer den Kaufpreis clever nach unten verhandelt. Meinen kläglichen Versuch, konterte der sympathische Bootsverkäufer mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und einem unvergessenen Satz:

„Sie haben bei mir genau zwei Möglichkeiten: Kaufen oder lassen.“

Sein Produkt und seine herrlich bodenständige Art waren so überzeugend, dass meine Antwort „Kaufen“ lautete und ich bin noch immer glücklich mit dieser Entscheidung.

Und die Moral von der Geschichte? Verkauf über den Preis ist kein Verkauf, sondern Verrat. Verrat am Produkt und an den Stammkunden, welche den vollen Preis zahlen und den Erfolg des Unternehmens überhaupt erst ermöglichten. Verkauf über den Preis wird früher oder später zum wirtschaftlichen Harakiri. Wer von seinem Produkt oder seiner Dienstleistung überzeugt ist, steht zu seinem Preis und verärgert treue Kunden, nicht mit unsinnigen Preiszugeständnissen, welche man ausschließlich neuen Kunden gewährt.

Auch in der digitalen Welt  gilt: Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss seinen Preis wert sein und muss den Kunden einen klaren Nutzen bieten. Was Kunden wirklich wollen und was sie dafür bereit sind zu zahlen, kann nicht in der Theorie ermittelt werden, sondern nur im realen Leben. Doch Kunden trifft man nicht im Meeting.

Der Nutzen von Vertriebstheoretikern für Unternehmen erklärt sich so von selbst. Es geht darum zu WISSEN, statt nur zu VERMUTEN






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New Work: Gammeln am Arbeitsplatz

Immer wenn es darum geht, Schwachsinn zum neuesten Trend umzudeuten, immer wenn es darum geht, Unwichtiges für extrem wichtig zu erklären, immer wenn es eigentlich zu banal ist, um dafür teure Beratungsleistungen zu verkaufen, muss eine coole englische Begrifflichkeit her.

Zum Beispiel: New Work!

Kürzlich fand ich auf LinkedIn einen Beitrag der offensichtlich der „New-Work-Holy-Bibel“ entnommen war. Demnach sieht ein idealer „New-Work-Arbeitstag“ so aus: Man trifft sich zunächst in der „Hug and Praise Ecke“(warum eigentlich nicht Corner?) verteilt und empfängt Umarmungen und Lob.

Danach darf sich der New Worker seine Aufgaben für den Tag selbst aussuchen. Wem zunächst nach einer ausgiebigen Runde jammern zumute ist, darf dies an der extra dafür eingerichteten „Klagemauer“tun. Offensichtlich sind jammern und klagen so typisch deutsche Eigenschaften, dass man hier von „Wailing Wall“Abstand nahm und auf die deutsche Sprache „umswitchte“.

Nun ist der New Worker bereit für „Sinnstiftung“. Das kann dauern und sehr anstrengend sein. Deshalb geht es nach der erledigten Stiftung von Sinn direkt ins „Chill-Out-Area“. Bei der Einrichtung dieses extrem wichtigen „New Work Elements“ist unbedingt darauf zu achten, dass genügend Abstand zum Kickertisch eingehalten wird. Ein Blick auf die Uhr verrät dann, dass es höchste Zeit ist, um zum „Lunch-Roulette“aufzubrechen. Sicher eine coole New-Work-Idee aus Las Vegas. Nach dem ausschließlich „Healthy and Tasty“ Speisen in Bio- und Fairtrade-Qualität auf den  Designer Tellern landeten, kommt es zu einem Bruch im New Work Tagesablauf, denn nun kann es zur Übergabe nicht selbst ausgesuchter Aufgaben kommen.

Keine Angst, denn es handelt sich hierbei um „liebevolle Instruktionen“. Diese sind so randvoll mit mütterlicher Herzenswärme gefüllt, dass man sich in seine schönsten Kindheitserinnerungen zurückversetzt fühlt und sogleich in die deutsche Muttersprache verfällt.

Jetzt ist es aber allerhöchste Zeit für ein „Viertelstündchen Instagram & Co“. So ein New-Work-Arbeitstag ist voll anstrengend, denn kaum sind alle Follower darüber informiert, dass die Bio-Blumenkohlbratlinge mega crunchy waren, geht es auch schon zum „selbstgesteuerten Lernen ohne Rechtfertigung und Abstimmung“. Das wird diesmal besonders spannend, da der neue Ikebana-Kurs startet.

Fazit: Es ist schon erstaunlich welche seltsamen Blüten unser enormer Wohlstand manchmal treibt. Die Kunden spielen bei all diesen selbstverliebten romantisch-entrückten New-Work-Phantasien an keiner Stelle eine Rolle. Doch unsere Firmen und Arbeitsplätze gibt es nur, weil es Kunden gibt die unsere Produkte kaufen oder unsere Dienstleistungen bezahlen.

In Deutschland gab es im Januar 2019 ungefähr 45 Millionen Erwerbstätige. „Ein Viertelstündchen Instagram & Co.“ während der Arbeitszeit, natürlich voll bezahlt, ergibt so einen Arbeitszeitausfall von bundesweit 11.250.000 Stunden.

Der „Silicon-Valley-Kickertisch“ wird in Deutschland allzu gern zum Mythos verklärt und man unterschlägt dabei, dass der Programmierer im kalifornischen Wundertal oft tagelang das Büro gar nicht verlässt, bis zur Erschöpfung durcharbeitet und zwischen Schreib- und Kickertisch im Schlafsack übernachtet. Der deutsche New-Worker hingegen nutzt das mythische Spielgerät im Rahmen seiner gewerkschaftlich festgelegten Arbeitszeit und verpasst nur selten seinen pünktlichen Feierabend.

Ich bin fest davon überzeugt, dass leistungsbereite und  leistungsfähige Menschen klare und unmissverständliche Ansagen vom Chef bevorzugen und auf „Liebevolle Instruktionen“ gerne verzichten. „BildschirmarbeiterInnen“ sollten lieber ab und zu eine Augenpause einlegen, statt ein sinnfreies „Viertelstündchen Instagram & Co“ aufs Smartphone zu starren und damit die Augen noch mehr zu belasten.

Da aber „Gammeln am Arbeitsplatz“ immer noch voraussetzt, dass man den nervigen Arbeitsweg auf sich nimmt, wird der Schrei nach „Zuhause gammeln“ immer lauter. Sie nennen es Home Office. Und unser profilierungsgetriebener Arbeitsminister liefert nun mit dem Hirngespinst eines gesetzlich garantierten Anspruchs auf „Zuhause gammeln“ den bisherigen Höhepunkt dieses welt- und menschenfremden Unsinns.

Die New-Work-Experten verkaufen uns die Legende vom gechillten Mitarbeiter, der sich irgendwie selbstgesteuert erfolgreich um Kunden und Geschäft kümmert. Dafür sei es notwendig Unternehmen in große Indoor Spielpätze zu verwandeln. Das ist eine gefährliche neue Dimension des „Nicht-Führens“. Es ist zu befürchten, dass wir Deutschland so zum „Toys-are-us-Valley“ machen und unseren Wohlstand verspielen.

Echte Profis, müssen die Rekrutierungserfolge der „New Work Spielplatzbetreiber“ nicht fürchten. Leute die einen Kickertisch und eine „Hug and Praise Ecke“am Arbeitsplatz brauchen, um leistungsfähig zu sein und kundenorientiert zu handeln, sind verzichtbar.

Das Internet hat Krebs!

Es gibt schlechte Nachrichten für alle Freunde des Internets. Das Internet ist an Krebs erkrankt. Bei Routineuntersuchungen wurden bereits seit Juli 2004 immer wieder, sich deutlich verschlechternde Blutwerte festgestellt. Erst im März 2018 gab es großen Anlass zur Sorge, als Cambridge Analytiker einen rasanten Anstieg des Tumormarkers „Datenmissbrauch“ einräumen mussten. Dass sich diese Werte in beängstigender Weise verschlimmerten, war bereits seit 2015 bekannt, wurde aber unter Verschluss gehalten.

Nun wurde es zur traurigen Gewissheit. Das Internet hat Krebs in seiner aggressivsten Form:  Facebook.

Doch damit der schlechten Nachrichten nicht genug. Die Hoffnungen auf Heilung sind gering, denn Facebook hat bereits Metastasen gebildet und gestreut. Sogenannte Instagram, Whatsapp, Oculus VR, Two Big Ears, Atlas Solutions und einige mehr.

Die beunruhigendeste Nachricht lautet jedoch: Facebook ist extrem ansteckend und springt auch vom Internet auf den Menschen über. Der Virus gelangt dabei über Augen und Ohren in den menschlichen Organismus und greift dort Hirn und Herz an. Die Symptome schleichen sich auf tückische und kaum wahrnehmbare Art und Weise ein. Zunächst verspürt der von der Krankheit infizierte Mensch einen schier unstillbaren Drang nach Bestätigung. Es entsteht eine Sucht nach Dopamin, einem Glücks- und Belohnungshormon. Diese Sucht verstärkt sich in immer schneller verlaufenden Intervallen.

Dies äußert sich bald durch eine deutliche Zunahme aggressiven und sozial auffälligen Verhaltens, welches in der Folge langjährige freundschaftliche und familiäre Bindungen zerstört und in die Isolation des Patienten führt. Das Endstadium der Krankheit ist von zügelloser verbaler und physischer Gewalttätigkeit geprägt.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt bereits vor einer epidemieartigen Verbreitung des Erregers und einer ernsthaften Gefahr für die Menschheit. Folgende präventive Maßnahmen werden empfohlen, um die Ansteckungsgefahr wirksam zu minimieren:

  1. Ernährungsumstellung, kleine Mengen Zucker sind erlaubt, aber Zuckerberge sind zu meiden
  2. Löschung aller Social Media Accounts
  3. Lesen von Büchern, Zeitungen, Fachzeitschriften usw., denn lesen gefährdet die Dummheit und minimiert die Ansteckungsgefahr deutlich

Diese Maßnahmen zeigen bereits erste Fortschritte und lassen hoffen. So berichtet zum Beispiel Jörg H. aus B., dass sich sein Zustand bereits nach wenigen Tagen seines Verzichts auf „Zuckerberg & Social Media“ enorm verbessert habe. Nunmehr sind sechs Monate vergangen und H. aus B. gilt als vollständig geheilt. Das wurde von mehreren unabhängigen Gutachtern bestätigt. Er ist gelassen, optimistisch, aktiv, pflegt Freundschaften und innige menschliche Beziehungen. Sein Stresspegel erhöht sich nur noch, wenn er zum Beispiel Wohlstandsgermanen mit „Coffee to go“ im Einwegbecher sieht, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Eine Filialbank ohne Filialen, ist wie eine Internetbank ohne Internet!

Bankfilialen kosten Geld, sind aber unverzichtbar, denn eine Filialbank ohne Filialen, ist wie eine Internetbank ohne Internet. Deshalb muss es unbedingt gelingen Bankfilialen von der Kostenstelle zur verkaufsaktiven Kundenkontaktschnittstelle zu entwickeln, die sich rechnet. Dafür muss eine Bankfiliale nicht plötzlich wie ein Apple Store oder wie die Lounge eines hippen Startups aussehen. Die Azubis müssen auch nicht noch mehr kostbare Zeit auf Facebook, Instagram & Co verdaddeln.

Alles was zählt ist Kundennutzen! Um es noch deutlicher zu sagen: Alles, was keinen Nutzen für die Kunden erzeugt, kann weg! Muss weg!

Wer also auf Blendwerk, welches digitale Transformation vortäuschen soll verzichtet, hat schon mal Geld und Zeit gespart, denn auf die Menschen kommt es an. Ganz besonders auf die Menschen, die in der Bank als MitarbeiterInnen im Service oder als BeraterInnen einen leidenschaftlichen Job machen sollen.

Die müssen sich wohl fühlen und mit dem handwerklichen Können ausgestattet werden, welches in 2019 dringend vorhanden sein muss, um die Bankfilialen am Laufen und am Leben zu halten. Die wichtigste Aufgabe lautet also: Fluktuation bei den MitarbeiterInnen der Filiale zu vermeiden.

Bei jedem Beraterwechsel gehen wertvolle Kontakte und kostbares Vertrauen verloren. Dort, wo man den Kunden innerhalb von drei Jahren den dritten neuen Berater präsentiert, sagen die Kunden: „Ihren Namen merke ich mir vielleicht nach einem halben Jahr, wenn Sie Ihre Probezeit überstanden haben.“ Kürzer kann man gelebtes Misstrauen, kaum noch auf den Punkt bringen.

Vertrauen ist die Basis langfristigen Geschäftserfolges und Handwerk hat goldenen Boden. Diese Urweisheiten führen direkt zur verkaufsaktiven Kundenkontaktschnittstelle, der Bankfiliale mit Zukunft.

Es ergibt überhaupt keinen Sinn, dass sich die Service MitarbeiterInnen am Bankschalter festhalten, wenn kein einziger Kunde in der Filiale ist und wahrscheinlich auch keiner kommt. Es ergibt noch weniger Sinn, dass die BeraterInnen im Hintergrund mit einem Kundentermin pro Tag nicht ansatzweise ausgelastet sind. Auf eine Stunde Beratungszeit kommen so 3,5 Stunden Vorbereitung und 3,5 Stunden Nachbereitung.

In meinen Praxis-Trainings machen wir kurzerhand Bankfilialen zu Fluggesellschaften. Leere Flugzeuge in der Parkposition auf dem Flughafen KOSTEN gutes Geld. Mit zahlenden Passagieren voll besetzte Flieger auf dem Weg zu fernen Zielen BRINGEN gutes Geld.

Deshalb nutzen speziell ausgebildete Service MitarbeiterInnen die Leerlaufzeiten in der Filiale, um Termine für die BeraterInnen zu vereinbaren. Diese Beratungstermine müssen zwei ganz klar definierte Qualitäts- und Nutzenkriterien erfüllen:

  1. Der Termin verspricht dem Kunden und der Bank einen klar erkennbaren Nutzen.
  2. Der Termin findet auch wie vereinbart statt.

Auf diese neue Aufgabe müssen die Service MitarbeiterInnen gut vorbereitet werden. Auf keinen Fall darf das an die Dilettanten eines Call Centers ausgelagert werden. Auch in meinem aktuellen Trainingsprojekt für die Raiffeisenbank Oberursel eG haben wir es so gemacht. KundInnen, Service MitarbeiterInnen, BeraterInnen und Vorstand sind begeistert.

Zu Beginn unseres Projektes konnte es sich niemand vorstellen, wie das zu bewerkstelligen sein soll. Doch es ist recht einfach, denn ich als Trainer mache es am Telefon live vor. Deshalb lautet mein Trainingsprinzip:

VORMACHEN > NACHMACHEN > BESSERMACHEN

So werden zunächst unvorstellbare Lösungen vorstellbar, greifbar und auch erlernbar.

www.k2-training.de

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„Praxisnah“ ist mir nicht praktisch genug!

Speaker sprechen gerne darüber, was man alles tun könnte, wenn man etwas tun würde.

Verkaufstrainer versprechen Praxisnähe per Rollenspiel und Power Point. Sie schmücken sich gerne mit einem kleinen Funkmikrofon und versprechen Ihren TeilnehmerInnen, sie zu Höchstleistungen zu motivieren.Das wird nun schon so lange gebetsmühlenartig wiederholt, dass man es schon fast glauben möchte.

Doch wo der innere Antrieb fehlt, hilft auch kein Motivationstrainer und wo der innere Antrieb vorhanden ist, wird kein Motivationstrainer gebraucht.

Aber heißt „Praxisnah“ im Grund nicht „Praxisfern“? Die Praxis ist immer die Praxis und was keine Praxis ist, kann doch demnach nur der Praxis fern sein. 

Ich meine, dass der Trainer einer Fußballmannschaft, welcher noch kurz vorm Spiel in der Kabine praxisnahe Tipps gibt, aber beim Anpfiff das Stadion verlässt, eher „praxisfern“ agiert.

Der Schreinermeister hingegen, der zunächst wichtige grundlegende Tipps und Erfahrungen aus seiner langjährigen Handwerkspraxis darlegt ist ein echter Praktiker. Er macht es seinem Lehrling sogleich vor, wie man einen Hobel führt und elegant über das zu bearbeitende Holz gleiten lässt.

„Praxisnah“ wird so ganz praktisch als unbrauchbare Worthülse enttarnt und das Funkmikrofon so überflüssig wie Power Point.

Mit „Kundennähe“ verhält es sich genauso, denn wer seinen Kunden nicht nah ist, der ist ihnen zwangsläufig fern. Nicht selten sind diejenigen, die lang und ausgiebig über „Kundennähe“ philosophieren oft auch die, die noch nie einen Kunden persönlich gesehen oder gehört haben.

Die Herausforderungen der Digitalisierung werden nicht mit flotten Sprüchen und Pseudo-Visionen aus der  Kristallkugel per Funkmikrofon auf einer Bühne gemeistert.

Es geht stets um den optimalen Kundennutzen. Um diesen immer wieder zu erschaffen, braucht es geduldige Tüftler die miteinander statt gegeneinander arbeiten. Ein solches Klima zu ermöglichen, ist Aufgabe von Führung.

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Beendet diesen Kurs der Belanglosigkeit und macht Maaßen zum Pabst!

Befördert Maaßen zum Papst, baut ihm einen Tempel oder Dom mitten in Berlin, zahlt ihm monatlich eine Million Euro Gehalt, aber lasst endlich weißen Rauch aufsteigen und uns um die wahren Herausforderungen unserer Zeit kümmern.

Rente? Wohnungen? Jobs? Digitalisierung?

Nein, lasst uns über unseren blauen Planeten sprechen und entsprechend handeln.

Ob wir in Zukunft an Feiertagen digitalen Entenbraten mit Algorithmusklößen essen werden, ob auf einem unbewohnbaren Planeten noch Wohnungen gebaut und Renten ausgezahlt werden müssen, ist die Frage, welche wir zu beantworten haben.

Statt dessen Belanglosigkeit als Kurs auf allen Ebenen. In der Politik von ganz rechts bis weit links außen. In den reichweitegetriebenen Redaktionsstuben sowieso. Dankbar wird jede Sau, die ein paar Likes und Shares verspricht durchs bundesdeutsche Dorf getrieben.

Die (a)sozialen Netzwerke erfüllen ihren Zweck als digitalisierter Pranger viel besser als der mittelalterliche Vorgänger.

Der Wohlstandsmensch sägt wild und hysterisch diskutierend am Ast auf dem er sitzt. Ritsch ratsch!

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Marlene Dietrich und mein neues Auto!

Im Juni und Juli habe ich mich selbst zum Versuchskaninchen gemacht. Ich wollte herausfinden, ob ich als „Vielreisender“ überhaupt noch ein Auto benötige. Als „Vielbahnfahrer“ und „Hardcorenutzer“ öffentlicher Verkehrsmittel lag diese Option nahe.

Um es vorwegzunehmen, seit 01.08.2018 habe ich nun doch wieder ein neues Auto. Da ich fest davon überzeugt bin, dass es niemals umweltfreundliche, sondern immer nur mehr oder weniger umweltfeindliche Autos geben kann, besteht mein Beitrag darin, mein Auto nur zu nutzen, wenn es für mich keine Alternative dazu gibt.

So ergab es sich, dass meine komplizierte Tourenplanung nur funktionieren konnte, wenn ich mit meinem Auto von Berlin nach Nürnberg fahren würde. Mitten im Sommer, bei schier tropischen Temperaturen, ungefähr 439 Kilometer auf der Autobahn A9 im wohltemperierten Wagen. An das Gedudel, welches mich zeitweise aus dem Autoradio begleitete, kann ich mich nicht erinnern, aber ein Song blieb mir im Gedächtnis und sollte mich später auf ungeahnte Weise wieder einholen: „Sag mir wo die Blumen sind“ gesungen von Marlene Dietrich.

In Nürnberg angekommen, hieß es schnell einen Parkplatz finden, den Koffer zu schnappen und zum Bahnhof zu sprinten, denn die Weiterfahrt nach Konstanz stand an. Mein schönes neues Auto würde nun fast zwei Wochen in der fränkischen Metropole auf meine Rückkehr warten. Deshalb noch ein prüfender Blick, ob soweit alles in Ordnung war.

Das war es und das war es auch nicht.

Ich kam erst später im ICE sitzend darauf, was nicht stimmte: Mehr als 400 Kilometer Autobahnfahrt durch unsere hochsommerliche Heimat und an meinem Auto fanden sich kaum Spuren von Insekten. Noch vor zehn Jahren, hätte man im Sommer keine 100 Kilometer fahren können, ohne dringend die Windschutzscheibe säubern zu müssen.

Sag mir wo die Insekten sind, wo sind sie geblieben… Wann wird man je verstehen? Wann wird man je verstehen?

Was nützen uns die Segnungen einer digitalisierten Welt, wenn unser blauer Planet vor die Hunde geht?

 

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