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Das Internet hat Krebs!

Es gibt schlechte Nachrichten für alle Freunde des Internets. Das Internet ist an Krebs erkrankt. Bei Routineuntersuchungen wurden bereits seit Juli 2004 immer wieder, sich deutlich verschlechternde Blutwerte festgestellt. Erst im März 2018 gab es großen Anlass zur Sorge, als Cambridge Analytiker einen rasanten Anstieg des Tumormarkers „Datenmissbrauch“ einräumen mussten. Dass sich diese Werte in beängstigender Weise verschlimmerten, war bereits seit 2015 bekannt, wurde aber unter Verschluss gehalten.

Nun wurde es zur traurigen Gewissheit. Das Internet hat Krebs in seiner aggressivsten Form:  Facebook.

Doch damit der schlechten Nachrichten nicht genug. Die Hoffnungen auf Heilung sind gering, denn Facebook hat bereits Metastasen gebildet und gestreut. Sogenannte Instagram, Whatsapp, Oculus VR, Two Big Ears, Atlas Solutions und einige mehr.

Die beunruhigendeste Nachricht lautet jedoch: Facebook ist extrem ansteckend und springt auch vom Internet auf den Menschen über. Der Virus gelangt dabei über Augen und Ohren in den menschlichen Organismus und greift dort Hirn und Herz an. Die Symptome schleichen sich auf tückische und kaum wahrnehmbare Art und Weise ein. Zunächst verspürt der von der Krankheit infizierte Mensch einen schier unstillbaren Drang nach Bestätigung. Es entsteht eine Sucht nach Dopamin, einem Glücks- und Belohnungshormon. Diese Sucht verstärkt sich in immer schneller verlaufenden Intervallen.

Dies äußert sich bald durch eine deutliche Zunahme aggressiven und sozial auffälligen Verhaltens, welches in der Folge langjährige freundschaftliche und familiäre Bindungen zerstört und in die Isolation des Patienten führt. Das Endstadium der Krankheit ist von zügelloser verbaler und physischer Gewalttätigkeit geprägt.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt bereits vor einer epidemieartigen Verbreitung des Erregers und einer ernsthaften Gefahr für die Menschheit. Folgende präventive Maßnahmen werden empfohlen, um die Ansteckungsgefahr wirksam zu minimieren:

  1. Ernährungsumstellung, kleine Mengen Zucker sind erlaubt, aber Zuckerberge sind zu meiden
  2. Löschung aller Social Media Accounts
  3. Lesen von Büchern, Zeitungen, Fachzeitschriften usw., denn lesen gefährdet die Dummheit und minimiert die Ansteckungsgefahr deutlich

Diese Maßnahmen zeigen bereits erste Fortschritte und lassen hoffen. So berichtet zum Beispiel Jörg H. aus B., dass sich sein Zustand bereits nach wenigen Tagen seines Verzichts auf „Zuckerberg & Social Media“ enorm verbessert habe. Nunmehr sind sechs Monate vergangen und H. aus B. gilt als vollständig geheilt. Das wurde von mehreren unabhängigen Gutachtern bestätigt. Er ist gelassen, optimistisch, aktiv, pflegt Freundschaften und innige menschliche Beziehungen. Sein Stresspegel erhöht sich nur noch, wenn er zum Beispiel Wohlstandsgermanen mit „Coffee to go“ im Einwegbecher sieht, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

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  1. Heinicke

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  2. Anja S. aus T.

    Was für ein alberner und strunzdummer Text eines ansonsten durchaus intelligenzbegabten Gehirns!

    Facebook ist ein Abbild unserer Gesellschaft und das, was jeder daraus macht. Nicht mehr und nicht weniger.

    Die Leute, die dort zügellos aggressives Verbalverhalten an den Tag legen, tun es auch im echten Leben, wie eine, die in der Flüchtlingshilfe täglich an der Front steht und nicht nur bei Facebook den großen Maulhelden gibt, zu berichten weiß. Und wer mit Stil und Sachlichkeit im echten Leben punktet, wird sich genau so bei Facebook präsentieren.

    Auch die Suchtgefahr hält sich in geringen Grenzen. Ein selbstbewusster Mensch muss nicht ständig nach gereckten Däumchen schielen. Wer dort süchtig wird, hat ein persönliches Problem und gehört auf die Therapeutencouch.

    In meinem persönlichen Umfeld sind weder Freundschaften zerbrochen, noch Familien zerstört worden. Im Gegenteil, sechs meiner ursprünglich reinen Facebookkontakte sind mittlerweile in meine Nähe gezogen und zu analogen Freunden geworden, mit denen Fahrradtouren, Saunabesuche Geburtstage und weiteres unternommen werden. Insofern ist Facebook sogar äußerst bereichernd.

    Ehen scheitern an der Unfähigkeit der Partner adäquat mit sich und auftretenden Problemen umzugehen. An Rücksichtslosigkeit auf der einen und zu-kurz-kommen auf der anderen Seite und an der Unfähigkeit seine Bedürfnisse rechtzeitig wahrzunehmen und mit dem Partner zu kommunizieren. Wenn dann noch Lügen und Betrug dazu kommen, dann ist das in der Tat Sprengstoff in der Familie. Den hat aber nicht Zuckerberg gelegt (nur falls Jörg H. aus B. daran denkt, Herrn Zuckerberg für seine gescheiterte Ehe auf Schadensersatz zu verklagen!).

    Und natürlich entleert und entseelt man sein eigenes Facebookprofil, indem man seinen wertvollsten und facettenreichsten Kontakt ohne Not anlügt und bescheißt um sich dann am Ende auf stilistisch mieseste und erbärmlich feige Art und Weise zu verpissen und den Kontakt zu sperren.
    Klar, dass dann nicht mehr viel los ist, das Ganze langweilig und wertlos wird. Aber auch dafür sollte Jörg H. aus B. nicht Herrn Zuckerberg verantwortlich machen. Das hat er selbst hinbekommen. Er ist nämlich schon ein großer Junge.

    So, jetzt kann Jörg H. aus B. Anja S. aus T. auch hier sperren!

    • K2-Training

      Warum sollte ich Sie sperren? Sie beweisen doch schon mit ihrem ersten Satz, dass das Internet und vor allem die (a)sozialen Netzwerke wie FACEBOOK zu einem Ort wurden, wo jeder frustrierte Freak andere Menschen nach Lust und Laune beschimpfen darf. Im weiteren Verlauf ihres Kommentars urteilen Sie über mich als Autor des Artikels in einer Weise, als würden Sie mich schon seit Jahren persönlich sehr gut kennen. Das ist nicht der Fall, aber mit jeder Zeile ihre Kommentars bestätigen Sie meine Thesen des Artikels. Herzlichen Dank!

  3. Freddy

    Um dem vorzubeugen, ja ich kann halbwegs lesen. Der Beitrag ist „uralt“ .. blah .. blah. Soviel ich weiß, da ich nicht mit dabei bin, ist Sozial Network aktueller denje. Ich bin auch so frech halbwegs anonym aufzutreten.

    Ich stelle mir eine Dartscheibe in 500 Metern vor, wo es dem Autor gelungen ist, locker die Mitte zu treffen. Was wohl ein Mitmensch der jeden Tag um sein Leben und das seiner Familie kämpft, in Afrika oder sonstwo, woran wir nicht ganz unschuldig sind, wohl über Sozial Network denkt? Die Dame Anja S. ist nicht nur blind, sondern immun der Realität gegenüber. Aber wer ist schon perfekt? Sozial Network & Co ist übrigens eine Energie und beispiellose Ressourcen Vergeudung. Niemand will es glauben das viele in armen Länder täglich sterben, damit wir unser „Bestes“ im Sozial Network geben können.

    Ich mag Anja S. Mit dem ersten Satz den Vogel abzuschießen ist eine bemerkenswerte Kunst. Aber dann wird mir übel “ .. Facebook ist ein Abbild unserer Gesellschaft .. ]

    Wer ist Zuckerberg? Am Anfang der Gedanke eine Art Gemeinschaftsprojekt in die Welt zu pflanzen. Der Rest ist, vom Erfolg überrannt, dem Größenwahn verfallen, die Sicht auf die Realität völlig verloren und als Bonus, er ist völlig unfähig den angerichteten Schaden zu reparieren, geschweigedem als solches zu erkennen. Zuckerberg ist bemitleidenswert, weil sein Facebook seine Persönlichkeit repräsentiert. Die Geschichte wird ihm letzten Endes gar nicht gut aussehen lassen. Zuckerberg ist nur eine unwichtige Fußnote. Schade er hatte es und hat es so dilettantisch gegen die Wand geschmettert.

    Kurz zu mir. Ich habe nur wenig Zeit, das Internet zu besuchen, da ich ein echtes Leben habe und ein Praktiker bin. Sollte das hier erscheinen, kann eine Antwort, Erwiderung meiner seits etwas dauern, oder ausbleiben. Nochmals vielen Dank an den Autor, auch eine mobile Seite zu bieten, die auf meiner alten Gurke halbwegs läuft.

    • K2-Training

      Freddy, herzlichen Dank für ihren ehrlichen und interessanten Beitrag! Vieles auf den Punkt gebracht. Im Internet sind alle reich und schön. Da wird geblendet und gelogen. Die Oberflächlichkeit ist inflationär. Follower kommen und gehen. Echte Freunde bleiben!

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